Sealand steht zum Verkauf

Das Fürstentum Sealand steht zum Verkauf. Ihr wisst schon, diese besetzte, zum eigenen Staat erklärte (aber nicht als solche anerkannte) Bohrinsel auf der man wunderbar illegale Webseiten hosten konnte / könnte / kann. Nach einem Brand im Juni 2006, der Großteile der Bohrinsel und des darauf befindlichen Rechenzentrums zerstörte, scheint die “Renovierung” mehr Geld zu kosten als die “königlichen Familie” aufbringen kann. Daher kann man Sealand jetzt für schlappe 750 Mio. EUR käuflich erwerben. Oder vielmehr “transferieren” (sprich: Abschleppen?) lassen.
Sowas wie eine neue Form von Motoryacht im Hafen von Monaco. Bohrinsel vor der Küste von Brasilien vielleicht. Nutzbar als Partylocation, Saunaclub, oder Denkzentrale von der aus man die Übernahme der Weltherrschaft planen kann (Pinky & Brain lassen grüßen).
Vielleicht zeigt ja Google Interesse und bombt das Ding voll mit Rechnern und ‘ner Über Internetanbindung um endlich auch das umstrittene Wissen der Welt speichern zu können, ohne das irgendwelche (chinesischen) Regierungen ihnen ins Handwerk pfuschen und Seiten aus dem Index nehmen lassen. Da könnte man dann wunderbar Sachen hosten wie den Abschiedsbrief von Sebastian B. inklusive Video, die Exekution von Saddam Hussein in HDTV aus verschiedenen Blickwinkeln inklusive Zoom und Slow-Motion, und ähnlichen Kram über den viele berichten und urteilen, der Öffentlichkeit aber nur die zensierten, gekürzten, oder bearbeiteten Versionen zur Verfügung stellen.
Die Google-Bay als ultimatives und unzensiertes Informationsmedium. Ohne Kommentarfunktion oder Wertung in irgendeiner Form; dafür aber mit ordentlich AdWords-Werbung. Denn irgendwie muss der Scheiss ja bezahlt werden.
Balance the stupid fuckin’ budged.
via gulli.com
mehr Infos zu Sealand bei Wikipedia
Offizielle Homepage des Fürstentums Sealand


(Keine BIGUPs bisher)















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