Little Big Planet By alohastone 16 März 2007 at 14:54 2 views and have

Playsi-Berichterstattung die Zweite. Ohne Provision, einfach weil ich’s cool finde. Thema diesmal: Little Big Planet, eines der neuen Spiele für die PS3.

Als ich bei meinem Post zu PS3 Home erstmals über einen Trailer zu LBP gestolpert bin, hab ich das Ganze als Kinderkram abgetan und mich nicht weiter damit beschäftigt. Heute bin ich bei meinem YouTube-Streifzug aber über die Präsentation von Little Big Planet auf der GDC gestolpert, und hab mich entschieden, mir das Ganze doch mal genauer anzugucken. Und ich war geflasht. Nicht so sehr vom Spielprinzip, als viel mehr von der Umsetzung und dem ganzen Drumherum. Daher ein bisschen Propaganda meinerseits.

Das Spielprinzip ist so simpel wie es alt ist und heisst jump-and-run. Man kriegt einen Charakter vorgesetzt, mit dem man durch die Spielwelt rennen und springen muss, um Hindernisse zu überwinden und Rätsel zu lösen. Kennt man schon aus Donkey Kong, Mario Bros., Rayman, und wie sie alle heissen. Kennt man schon, haut einen alteingesessenen Zocker nicht mehr vom Hocker.

Was Little Big Planet jetzt aber so besonders macht, ist erstens die geniale Physikengine, die alles zum (realistischen) holpern, poltern, rollen, und hüpfen bringt; zweitens die sogenannten Tools, eine Art Inventar, das man (während des Spiels) aufrufen kann, und mithilfe dessen man Level verändern oder “from scratch” erstellen kann. Das Endergebnis kann man dann anderen Zockern online zum Download bereitstellen. Darüber hinaus können die verschiedenen selbst erstellten Level bewertet und kommentiert werden, woraus dann eine Top10 Liste der beliebtesten Level entsteht. Alles sehr Web 2.0.

Zu Web 2.0 gehört aber auch Benutzerfreundlichkeit, und wenn mir jemand erzählen würde, LBP wäre was ganz besonderes, weil es mit einem eingebauten Leveleditor daher kommt, müsste ich sofort an den Unreal- oder WC3-Editor denken. Stichwort dicke Handbücher, komplizierte Bedienung, viel Arbeit. Der Präsentation nach zu urteilen haben sich die Entwickler darüber aber Gedanken gemacht und das Leveldesign erheblich vereinfacht. Man braucht keine komplizierte Software, in die man sich erst einarbeiten muss, sondern ploppt einfach das Inventar auf, und platziert die Objekte, die man in der Spielwelt gesammelt hat, in der Landschaft. Alles InGame, ohne komplizierten 3D-Editor oder irgendwelche Scripte, sondern direkt spiel-, antest- und editierbar.

Zusammen mit der Tatsache dass Little Big Planet quasi vom Teamplay lebt, und bis zu vier Leute gleichzeitig die Welt unsicher machen können, klingt das für mich nach ‘ner Menge Fun. Mal gucken inwiefern die ganzen Tools auch idiotensicher sind, und wann die ersten Leute anfangen, mit der Funktion “Grafik importieren” Scheisse zu bauen. Vielleicht gibt’s ja sogar mal ein paar neue Charaktere, damit uns der obligatorische “Figürchenbattle”, der bei Monopoly jedesmal ausbricht, erspart bleibt. Wenn ich einen Vorschlag machen darf: Ich will das Männecken aus dem Jamiroquai-Video haben. Mit der coolen Mütze, Sonnenbrille, und den Regenbogen-Hörnern!

Little Big Planet auf der GDC Part 1

YouTube-Direkt-Planet-1

Little Big Planet auf der GDC Part 2

YouTube-Direkt-Planet-2

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