Leberwurst, Kindergarten, Gesundheit

2007 August 9
by alohastone

Eigentlich sollte das ein Kommentar im Weltfrieden werden. Aber dann hab ich mir gedacht: wieso nicht direkt hier posten und einfach nen Trackback schalten? Dafür sind die Dinger ja da.

Also folgendes: Der Nilzenburger hat beim René in den daily links vom 04.08.07 einen Link zum Anglizismen-Index gefunden. Der Anglizismen-Index “ist ein Verzeichnis von Anglizismen, die derzeit in der deutschen Gemeinsprache verwendet werden” und wird vom VDS (Verein Deutsche Sprache e.V.) betrieben. Zu den Hintergründen des Indexes steht auf der Website folgendes:

Der INDEX soll primär der Durchmischung der deutschen Sprache mit Anglizismen entgegenwirken und anregen, deutsche Ausdrücke zu verwenden. Er wird dabei auch eine Verstehenshilfe für diejenigen Nutzer sein, die keine oder keine hinreichende Kenntnis der englischen Sprache haben, um das heutige als Denglisch bezeichnete Sprachgemisch aus deutschen und englischen Wörtern zu verstehen, aber auch eine Arbeitsunterlage für jene, die beabsichtigen, diese Anregung umzusetzen.

Weiter heisst es:

Der Anglizismen-INDEX ist weder puristisch noch fremdwortfeindlich.

Nicht alle im INDEX verzeichneten Anglizismen sind als „Zumutungen“ (s. Untertitel) oder als überflüssig zu betrachten.
Rund 20 % von ihnen weist der INDEX als “ergänzend” (1) oder “differenzierend” (2) aus. Der Nutzer mag diese Einstufung als Kriterium dafür betrachten, ob er den betreffenden Anglizismus als “Gewinn” oder als “Zumutung” ansehen will.

Also eine Sammlung von Anglizismen, die die deutsche Sprache “infiltrieren”, und bestimmte Wörter aus dem Wortschatz verdrängen. So soll z.B. das englische “gangbang” das deutsche “Rudelbumsen” verdrängen. :-O SKANDAL! Weiterhin bedroht der “designer” den “Entwerfer, Gestalter, Konstrukteur”, und “fifty-fifty” ist eine potentielle Gefahr für “Halbe-Halbe”. Da kriegt man echt Angst dass die deutsche Sprache der Globalisierung zum Opfer fällt!

Leute, mal im Ernst: Es gibt nunmal einfach Wörter die in anderen Sprachen besser klingen. Sprache ist doch was akustisches. Und wenn ein nicht unerheblicher Teil der Deutschen findet dass “flashback” einfach besser klingt als “Rückblende”, dann wird sich das so einbürgern. Und dagegen könnt ihr nichts tun. Wie Nilz schreibt:

(…) ich möchte keinen einzigen englischen Begriff aus meinem Wortschatz missen. Ich möchte von meiner Freundin (wenn ich denn eine habe..(oh Gott, was für ein erbärmlicher Einwurf..)) als meine “Lady” sprechen können. Ich werde weiterhin irgendwelche Dinge “fresh” finden und den Weltfrieden “Award” verleihen. Ich freue mich wenn sich HipHop-”Kids” als “Toy” beschimpfen, weil sie “beef” miteinander haben. Ich werde auch weitehin von der “Backgroundsängerin” sprechen, und Sachen “cool” finden, ausser “Call-In-Sendungen”.

Und dem schließe ich mich an. Zu “Pluder- und Sackhosen” werde ich auch weiterhin “baggy-pants” sagen, die Rücktaste bleibt für mich “backspace”, wenn ich zurück zu den Wurzeln will, werde ich auch weiterhin “back to the roots” sagen, und wenn ich im Fernsehen einen Randalierer bei einem Fussballspiel sehe, dann ist (und bleibt) der für mich ein “hooligan”.

Zudem ist es ja nun nicht nur so dass die Wörter einfach besser klingen. Oftmals treffen sie auch den Punkt wesentlich besser als ihre deutschen Pendants. Sei es, weil es für diese bestimmte Sache gar keinen deutschen Begriff gibt (Podcast, Blog), oder weil sie Dinge oder Sachverhalte besser auf den Punkt bringen. Wenn ich z.B. von der Verweichlichung der Menschen rede, dann leihe ich mir bei George Carlin den Begriff “Pussyfication” aus. Klar, Verweichlichung sagt inhaltlich dasselbe. Aber da fehlt einfach der Wortwitz. Und beim “kitesurfer” weiß jeder was gemeint ist – ganz im Gegensatz zum “Schirmsurfer”. Die Leute, mit denen ich “small-talk” mache, haben halt einfach genug “know-how” um zu “checken” was ich mein. Verstehste, “homie”?

Die einzigen Bereiche, in denen sogar mir diese Anglizismen-Geilheit tierisch auf den Sack geht, sind Werbung und das Geschäftsleben. Dazu Lars vom Spitblog in den Comments beim Weltfrieden:

Was einem definitiv auf den Puffer geht, das sind die Anglizismen in Werbung und im Geschäftsleben.

Diese After-work-Partys mit anschließendem Get-together. Mit Key-Account-Managern, die einen Businessplan haben.

Da trinke ich lieber mit ‘nem Vertriebsbeauftragten ein Feierabendbier. Wenn überhaupt.

Die Jungs von SAP zum Beispiel sind da ganz vorne mit dabei:

Direktlink

Klar, neue Entwicklungen und Techniken brauchen ihre eigenen Begriffe, und da die meisten Entwicklungen aus den USA kommen, sind diese Begriffe nunmal überwiegend englisch. Aber wenn man anfängt “sehr simple Lösung” durch “really simple solution” zu ersetzen, oder sich tolle englische Namen für stinknormale deutsche Jobs auszudenken, hat man eindeutig zu viele Anglizismen getankt.

Um zu einem Ende zu kommen: Es ist in meinen Augen nicht falsches daran, zu versuchen, die deutsche Sprache zu erhalten. Aber man sollte auch so tolerant sein, sich auf die Vermischung der Kulturen und Sprachen einzulassen. Wie Nilz sagt:

Sprache ist etwas lebendiges. Sprache entsteht durch Einflüsse, durch kulturelle Vielfalt.

Und insofern sind diese Anglizismen keine Bedrohung sondern eine Bereicherung für die deutsche Sprache. Von dem Standpunkt aus betrachtet kann man den Anglizismen-Index höchstens als Nachschlagewerk betrachten, das älteren Generationen ermöglicht am Ball zu bleiben.

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Und jetzt? Gutfinden, weitersagen, kommentieren:

11 Responses leave one →
  1. 2007 August 9

    aight homie!..;)

    das wäre wohl als kommentar wirklich zu lang gewesen…hehehe

    ansonsten stimme ch dir 100% zu. und “schirmwellenreiter” wäre nun wirklich zu dämlich…

  2. 2007 August 9

    Ja, naja, der usprüngliche Kommentar war natürlich kürzer. Ist auch nicht viel von übrig geblieben. Der Hunger kommt beim Essen, ne? :lol:

  3. 2007 August 9

    Ist natürlich mein Thema. Der VDS ist mir ohnehin ziemlich unsymphatisch. Ich bekomme ihre Mitgliederzeitschrift “Sprachnachrichten” und neben wenigen klugen und durchaus bedenkenswerten Sätzen stehen da viele Dinge, die mir eher bedenklich erscheinen. Vor allem dieser alleinige Hass aus das Englische ist entlarvend.

  4. 2007 August 9

    Es kommt ja auch immer darauf an, in welchem Kontext die Anglizismen gebraucht werden. Wenn ich einen Roman schreibe werde ich diese weniger benutzen als wenn ich geschäftlich ne technische Abhandlung tippe.

    Ich versuche allgemein Sprachgebraucht Anglizismen nicht zu überreizen, aber wo sie passen, da passen sie eben.

    Krank is das in Frankreich, wo für alle Anglizismen ein Pendant eingeführt wird (ordinateur und solche Sachen. Üää).

    Sprache ist ein tolles, mächtiges Instrument, und gerade wenn man Einflüsse von anderen Sprachen gut verpackt, hat sie einiges an Gewicht.

  5. 2007 August 9

    @Faustus: Das verstärkt meinen Eindruck, dass der VDS auch eine dieser “special interest groups” ist, die sich selbst zu ernst nehmen und es übertreiben. Kleine Frage am Rande: Was studierst du eigentlich? Linguistik?

    @Simon: Sehe ich auch so. Bei technischen Abhandlungen kommt man nicht dran vorbei, wenn einem “ältere” Menschen oder Autoritätspersonen (ich sach nur Chef) gegenüberstehen, versucht man, komplett drauf zu verzichten, und wenn man in der lockeren Runde sitzt, stört sich kein Mensch dran. Ich kenne niemanden der statt “check das mal aus” “schau dir das mal an” sagen würde.

    Was Frankreich angeht hab ich das noch gar nicht mitbekommen. Es wundert mich nicht, da die Franzosen ja bekanntlich einen ziemlichen Hass auf das Englische haben. Aber das ist wieder so ein perverses Endstadium, in das wir hier hoffentlich nicht geraten werden.

    Keep the deutsche Sprache open-minded!

  6. 2007 August 10

    Ach, ich finde gar nicht alles so verkehrt, was der VDS macht. Wollte sogar mal Mitglied werden. Aber je tiefer man da in die Struktur sieht, desto obskurer werden die Leute. Beispielsweise wurde Werner Kieser von Kieser-Training Ehrenmitglied, da seine Studios auf englische Bezeichnungen sinnvollerweise verzichten. Ich war auf der Veranstaltung da die hier um die Ecke war. Er war cool drauf und seine Argumente sehr nachvollziehbar. Dann kam so eine Dame vom VDS und nach einer Minute Sprachnormierung schwoll mir der Kamm dermaßen, dass ich mit fliehenden Fahnen türmte, um kein Unglück zu provozieren.
    Jep, ich bin Linguist. Studium ist allerdings endlich aus. Vorerst.

  7. 2007 August 10
    Barti permalink

    Direktlink zitiert Nilz: “Sprache ist etwas lebendiges. Sprache entsteht durch Einflåsse, durch kulturelle Vielfalt.”

    Wohl wahr, theoretisch. In der Sprachpraxis sieht das ganz anders aus. Bei uns mündet die kulturelle Vielfalt in einer anglo-amerikanischen Einbahnstraße. Fast alle neue Importvokabeln stammen aus dem englischsprachichigen Raum. In dem sprachgeschichtlich lächerlich winzigen Zeitraum der letzten 30-40 Jahre sind je nach Quelle 6000 – 8000 Anglizismen auf uns herniedergeprasselt. Damit ist für mich die obere Belastungsgrenze für eine lebendige Sprache erreicht. Die Deutschen fallen – wieder einmal – von einem Extrem ins andere: Aus Furcht vor Deutschtümelei flüchten sie in die Denglischtümelei.

  8. 2007 August 13

    Was passiert denn wenn die Überlastungsgrenze überschritten ist? Zerfällt die Sprache dann zu Staub? Pragmatisch gesagt assimiliert eine Sprache dann Wörter, wenn es ihr dient und soviel, wie es ihr dient. Oberster Zweck der Sprache ist Kommunikation. Wenn man mit ihr Kommunizieren kann, ist alles in Butter.

    Die Prinzipien der Wortübernahme sind klar: Einmal entscheidet das höhere Prestige des Englischen über die Verwendung “modern” klingender Wörter (Handy oder Backpack) im Vergleich zu gleichwertigen deutschen Wörtern. Dann gibt es für viele neue Entwicklungen keine adäquaten deutschen Ausdrücke, so dass die englischen Importiert (und erstaunlich schnell assimiliert, vgl. recyclet -> recycelt) werden und drittens weil Fremdwörter die Aussagekraft der deutschen Sprache erweitern, weil sie bestimmte Aspekte präzisieren (Meine ich z.B. mit “abgefuckt” wirklich “heruntergekommen” oder eine spezielle Nuance von “heruntergekommen”, eine Mischung aus ranzig und verwahrlost mit einem Schuss von… ja… abgefuckt halt?)

    Nebenbei bemerkt ist die Herkunft hier ja auch kein Argument. Eine Sprache, deren “Belastungsgrenze” beim Aufnehmen “fremder Wörter” erreicht wurde, unterscheidet ja nicht, ob die Anzahl von “Fremdwörtern” aus einer, fünf oder zehn Sprachen importiert wurde.

  9. 2007 August 13

    Da erkennt man den ausgebildeten Linguisten in dir. Absolut meine Meinung, hätte ich so nur nicht ausdrücken können.

    Freut mich dass da so eine – für Blogverhältnisse – große Diskussion draus entstanden ist, macht richtig Bock 8-)

    Noch eine Sache zum Thema: In meinen Augen ist das wirkliche Problem der deutschen Sprache nicht die Tatsache dass sie von immer mehr Anglizismen durchsetzt wird. Es besteht vielmehr darin dass die deutsche Sprache als solche der Jugend nicht mehr ausreichend vermittelt wird und die Kiddies auch von sich aus kein Interesse daran zeigen.

    Und ich möchte damit nicht auf die Schulbildung hinaus, da hab keine Infos zu (das ändert sich dann vielleicht wenn ich irgendwann mal Kinder habe). Was mich stört sind die Medien. Im Fernsehen läuft nur noch Müll, nur noch Einheitsbrei. Die guten Sachen, nämlich die mit Inhalt, von denen man sich nicht nur berieseln lassen kann, sondern bei deren “Konsum” man mal seine Birne einschalten muss, laufen höchstens auf arte, Phoenix und den öffentlich-rechtlichen Programmen / Radiosendern. Da findet man noch interessante Diskussionsrunden, oder mal einen (mehrstündigen) kulturellen Radiobeitrag. Seien es nun Interviews mit interessanten Persönlichkeiten, Diskussionen zu interessanten Themen, oder Beiträge über deutsches Kabarett. Da wird wenigstens was vermittelt, da sieht und hört man Leute, die Sprache als Stilmittel benutzen, da kriegt man Input, mit dem man sich auseinandersetzen kann, und der einen irgendwie weiterbringt.

    Ich bezeichne mich selbst nicht gerade als Kulturfreak, aber von dem Mist der 24/7 aus den Kisten kommt, kriegt man doch Kopfschmerzen. Und wenn die Kids heutzutage nur sowas kennen, können sie keinen ausreichend großen Wortschatz bilden. Die leben zwischen Talkshows, MTV, 160-Zeichen-SMS, und Pop-Gedudel. Und wenn dann auch noch hauptsächlich Anglizismen und Jugendsprache vermittelt werden, kann ich schon verstehen dass man sich als Erwachsener an den Kopf packt wenn man die Jugend so reden hört. Es kommt ja auch immer drauf an ob man sich – wie ich schon schrieb – auf seinen Gesprächspartner einstellen, und sich richtig ausdrücken kann. Wenn der Wortschatz aber so begrenzt ist dass man noch nichtmal ganze Sätze rausbekommt, und man nur mit Wortfetzen um sich wirft, und das dann auch noch auf die Mehrheit der Deutschen zutrifft, dann sehe ich das viel eher als Bedrohung für die deutsche Sprache als den Faktor Anglizismen.

    Ich persönlich habe den Eindruck dass man das ganz krass an deutscher Musik (im speziellen am deutschen HipHop) merken kann. Was hab auf die Texte von Torch, RAG, Freundeskreis, Blumentopf, etc. pp. geflasht. Nicht (nur) weil sie eine korrekte Aussage hatten, sondern auch weil solche Künstler ein unglaubliches Repertoire an Wörtern eingesetzt und damit in einer Art gespielt haben, dass es einem schwindelig wird. Da musste man Texte fünfmal hören um sie komplett zu raffen. Und dann amüsiert man sich über die Wortspielerein, Bildnisse, und Reime. Das findet man heute immer seltener. Da wird viel lieber über Nebensächliches gerappt und der Hauptschul-Wortschatz eingesetzt. DAS finde ich schlimm. Die deutsche Sprache wird nicht mehr ausgereizt.

    Aber ob ein Wort ansich nun “doitsch” ist, oder aus dem englischen kommt, ist doch vollkommen Wurst – solange es der Kommunikation dient – wie Faustus so schön gesagt hat. Was nur nicht passieren darf ist dass die Jugend alle Wörter vergisst, die sie nicht täglich benutzt und vorgesetzt kriegt. Dann nämlich sind sie irgendwann nicht mehr in der Lage sich auszudrücken und sich auf komplexere Themen einzulassen. Und dann wird die deutsche Sprache als solche ärmer weil Teile von ihr verloren gehen.

  10. 2007 August 13

    Zustimmung, aber sowas von!
    Ich hab mal gelesen und gehört, dass viele Lehrer mittlerweile wieder Dinge wie Gedichte-Auswendiglernen, lange verpönt als altmodischer Drill, in ihren Unterricht einbauen, speziell um Kinder die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen mit der Sprache zu konfrontieren. Gefällt mir sehr gut, die Idee.
    Ein Punkt noch zur Kommunikation: Es ist ja durchaus so, dass sehr viele Neubildungen, sei es als Fremdwort oder als Neuschöpfung, insofern die Kommunikation stören, dass ältere Menschen da häufig nicht mehr hinterher kommen und sich aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen. Ich meine, meine Oma muss nicht wissen, was ein Trackback ist, aber wenn sie die Information nicht findet, weil sie Service-Point heißt, ist das schon kacke.

  11. 2007 August 13

    An die Zeit der Reclam-Hefte und des Gedichte-Auswendig-Lernens musste ich gestern auch zurück denken. Damals hab ich sie gehasst wie die Pest, aber mittlerweile finde ich das gar nicht mehr so verkehrt. Klar, es nervt wenn man jung ist, aber manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen. Dass das richtig war merkt man meist erst hinterher. Ging mir im Musik-Unterricht genauso.

    (Alte) Werte zu vermitteln ist ne wichtige Sache. Und wenn die Eltern es nicht tun sind die Schulen am Zug.

    Was die Sache mit den älteren Menschen angeht sind wir wieder mal einer Meinung, und das Beispiel trifft den Nagel auf den Kopf. Gerade so Sachen wie Service-Point, Meeting-Point, Hotline, Support, etc. klingen zwar gut, schließen aber bestimmte Gesellschaftsgruppen aus. Da sollte man dann auch lieber dreimal drüber nachdenken ob einem das moderne Image wirklich wichtiger ist als die Verständlichkeit. Umso wichtiger sind da die Piktogramme, wie man sie z.B. an Flughäfen findet.

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