Nelly – Ride Wit Me

2008 Januar 24

Heute vor sechs Jahren. Ein ganz normaler Tag im Leben des jugendlichen Onkel aloha. Der hat gerade Berufsschulblock, folglich schon am frühen Nachmittag Feierabend. Genauso wie sein bester Homie. Draußen ballert die Sonne, “ein Sommer wie er früher einmal war”. Irgendwann gegen 16 Uhr ist Treffen angesagt, mein Alter holt mich ab. Rein in den Fiesta aka Turbowanne, Fenster runter, und mit ordentlich Gas ab auf den Feldweg: Erstmal Tüte bauen und ordentlich einen durchziehen. Den “Stress” des Vormittags vergessen und in gewohnter Dichtheit das gute Wetter genießen.

Als das gute Stück tot und das Bewusstsein dank der holländischen Qualitätsware erweitert ist, wird der Hackisack rausgeholt und ne Runde gezockt. Sobald der Schweiß fließt geht’s ab an die Tanke um ‘ne zwei Liter Packung von dem guten Pfanner Eistee und was leckeres für den Fresskick zu besorgen. Dann wieder ab in die Karre und frisch gestärkt ne Runde über die Landstraßen heizen. Zwei dichte Cowboys auf ihrem Weg Richtung Sonnenuntergang – mit dickem Grinsen im Gesicht während sie sich von den Bässen aus dem Subwoofer den Rücken massieren lassen. Und was läuft im Subwoofer? Riiiichtiiiich, Ride Wit Me natürlich!

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Und so kommt es, dass ich mich, wenn ich mir Scrubs angucke, und die da den Song spielen, sofort sechs Jahre zurück versetzt fühle, und wieder mal zu dem Ergebnis komme dass Musik was subjektives ist und für sich genommen überhaupt keinen Wert hat. Erst duch persönliche Erfahrungen & Gefühle die man damit verbindet erhält sie einen Wert – der sich in Zahlen nicht messen lässt. Und genau deswegen muss ich immer kotzen wenn ich Sätze wie diesen höre:

“Weil eine Festplatte immer das Gleiche wiegt – egal ob 100, 1.000 oder 10.000 Musikdateien darauf gespeichert sind -, geht schleichend das Gefühl für den Wert von Musik verloren”

Quelle: Golem.de damals via Nerdcore

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