Ein Außenminister auf Kriegsfuß mit der englischen Sprache
2009 September 30
Unser neuer Außenminister hat’s nicht so mit der englischen Sprache:
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Deshalb wehrt er sich auch vehement dagegen den BBC-Reporter seine Frage in englischer Sprache stellen zu lassen und auf englisch zu antworten. “Das hier ist Deutschland, und da spricht man deutsch.”
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Glückwunsch und Applaus Herr Westerwelle! Das wirft sicher ein gutes Licht auf Deutschland und unsere Toleranz gegenüber anderen Ländern und Sprachen. Schweinerei auch dass man ihre beschränkten Englischkenntnisse schon auf Twitter veräppelt:








Ich will den Westerwelle nicht in Schutz nehmen, aber als Obama in Berlin war, hat da jemand von ihm erwartet das er Deutsch spricht? Nein, aber von dem da oben wird erwartet perfekt Englisch zu labern. Wieso jetz so eine Welle wegen der Aktion da gemacht wird ralle ich nicht. Find ich bisschen Panne ehrlich gesagt.
Ich will Obama nicht in Schutz nehmen, aber Englisch ist Weltsprache, die sollte jeder einigermaßen beherrschen, gerade ein Politiker, besonders einer der Außenminister werden will.
Ich kann verstehen dass man politische Reden in seiner Muttersprache hält, oder dass man sich bei politischen Diskussionen nen Dolmetscher dazuholt. Daran ist nichts verwerfliches, ist vermutlich auch besser so bevor man selbst oder der Gegenüber was falsch versteht.
Aber das hier war ‘ne Pressekonferenz, und seine Antwort war jetzt nicht so umfassend und kompliziert dass man die nicht auf englisch hätte geben können – es sei denn natürlich man weiss dass man kein englisch kann und will sich die Blöße in der Öffentlichkeit nicht geben.
Das “witzigste” an der Aktion ist sowieso nicht so sehr die Tatsache dass er kein englisch kann, sondern wie “freundlich” er zu dem Journalisten ist. Hätte er einfach gesagt “mein englisch ist nicht so gut, ich würde sie bitten die Frage auf deutsch zu stellen” wär die Sache abgehakt gewesen und hätte lange nicht so einen Wirbel gemacht.
Für mich zeigt das einfach nur dass Westerwelle, auch wenn – oder gerade weil – er sich bemüht freundlich, kantenlos und fehlerfrei zu sein, rüberkommt wie ein Elefant im Porzellanladen. Von so jemandem will ich mich nicht repräsentieren lassen. Ich denke anderen geht’s genauso. Deswegen der Wirbel.
aua, aua aua aua, aua.
Das tut richtig weh, dem Mann dabei zuzugucken wie er sich windet und krümmt bei einer Atmosphäre als hätte er gerade den Holocaust geleugnet.
Schwarz/gelb ist ein Witz und einen einsprachigen Außenminister haben zu wollen ebenso. FOREIGN affairs
-ra
Sorry aber ich peil net was er uns sagen will