Rillencheck mit Dexter

Einer der schönen Nebeneffekte dieses Internets und seiner Videoportale, der um sich greifenden technischen Entwicklung, der Tatsache dass Videokameras und -equipment erschwinglicher werden, und immer mehr Leute “irgendwas mit Medien” machen ist ja, dass es mittlerweile gar nicht viel braucht, um ein eigenes Videoformat auf die Beine zu stellen. Im Grunde reichen eine ordentliche Kamera, ein Mikrofon, eine Idee, eine Location, und bestenfalls jemand, der sich mit dem ganzen Kram auskennt, und dafür sorgt, dass das Endergebnis auch noch schön aussieht.

“Shore, Stein, Papier” ist da ein gutes Beispiel. Ein Typ, der seine Geschichte erzählen will, ein Typ, der Fragen stellt, und welche, die das Ganze filmen, schneiden und hübsch machen.

Der “Rillencheck” scheint auch eines dieser neuen Formate zu sein, die einfach aus Liebe an der Sache entstanden sind. Schon nach den ersten paar Sekunden dachte ich: “jop, hier kannste’s aushalten”. Gediegene Musik, schöne schwarz-weiß Schnitte, und ein Dexter als Interview-Gast, der seine fünf Lieblingsplatten mitbringt, auflegt, und ein bisschen was dazu erzählt. Die Location sieht so aus, als könnte man da entspannt ein Bier trinken, der Interviewer scheint ein netter zu sein, der Einspielfilm ist witzig gemacht, und sogar die Typo im Video sieht ordentlich aus.

Bleibt zu hoffen, dass die Jungs die Laune nicht verlieren, und noch viele weitere Folgen ihres Rillenchecks aufnehmen. Keep it up!

Direktlink / via boombap.org

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