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Werbung für Pissestäbchen

September 26, 07 by alohastone

Ladies and Gentleman, nachdem ich schon so viel geile Werbung gepostet habe wird es Zeit für die meiner persönlichen Meinung nach beschränkteste Werbung die das Fernsehen je gesehen hat. Auf YouTube war leider nur die englische Version zu finden, in der klingt “Without a doubt - it is the most sophisticated piece of technology you will ever pee on” sogar noch lustig. Ganz im Gegensatz zu “Die größte technologische Revolution auf die ein Urinstrahl treffen kann!”.

Trotzdem gehören Schwangerschaftstest zu den Produkten, für die man einfach keine gute Werbung machen kann. Da ändern auch 3D-Effekte nix dran.


YouTube Direkt-Pissestreifen

Und Mittags beim Frühstücken will ich sowas schon gar nicht sehen:


YouTube Direkt-Femtest

(Ich hab das Video mal von der Mundstuhl-DVD gerippt und bei YouTube hochgeladen. Ich hoffe einfach mal dass Lars und Ande mir deswegen nicht ans Bein pinkeln.)

Bobby Hebb - Sunny

September 22, 07 by alohastone

Jaja, die Sonne. Die Sonne Mann. Auch wenn wir die Weiber oft nicht verstehen, sie uns manchmal nur noch auf die Klötze gehen, und manche von ihnen uns das Herz rausreißen und darauf rumtrampeln dass wir sie verteufeln und denken ohne sie wäre das Leben einfacher: Wenn so ne Sonne sich erstmal in dein Hirn Herz eingebrannt hat, gibt es für dich doch nichts schöneres auf der Welt als ihr Lächeln. Da fährt die Pumpe dermaßen auf Hochtouren dass du meinst man müsste deinen Herzschlag schon hören können. Bo-Bomm-Bo-Bomm-Bo-Bomm-Bo-Bomm. Bo-Bo-Bo-Bo-Bo-Bomm.
Waaaaaaaaah, verdammt, gleich fliegt uns die ganze Scheisse hier um die Ohren! Schnell: drück mich, küss mich, lieb mich. Mach dass es kriegt wonach es verlangt!

Mesdames et Messieurs, je vous presentez
Le Ultimative Verdammte-Scheisse-Du-Bist-Die-Geilste-Song
(das krüppelige Schulfranzösisch möge man mir verzeihen):


YouTube Direkt-Sunny

Unter’m Strich: Positiv

September 22, 07 by alohastone
  • Drei Nachtschichten hintereinander rumgekriegt und immer noch fit: positiv.
  • Diese Nacht ordentlich abgesahnt: positiv. Locker 700 EUR mehr Bar-Umsatz als normal
  • Trinkgeldtechnisch neue Rekorde aufgestellt: positiv. Gute 4 EUR “eingesackt” (Ja, das is viel für Tankstellen-Verhältnisse). Die “positive Aura” färbt halt doch ab, und sorgt dafür dass es “ordentlich” in der Tasche klingelt. Herzlichen Dank übrigens an den netten türkischen Taxifahrer, der gleich zwei Euro beigesteuert hat!
  • Schöne Scheine gesehen: positiv. Geht doch nix über den gelben 200er!
  • Schöne Frauen gesehen: positiv. Zwei Chicks die nachts um 3.00 Uhr auf der Suche nach Speisequark (?????) waren. Damit konnte ich zwar nicht dienen, nen Eis ham se aber trotzdem mitgenommen. Und der Schlafzimmerblick von der Blonden, der gesagt hat: “Wenn meine Freundin nich dabei wär, würd ich dich gleich mitnehmen”, hat mir mindestens 15 Minuten Grinsen verschafft. Ich sach ja, positive Aura ;)
    Darüber hinaus an zwei von drei Tagen von “der Sonne” abgelöst worden. Das allein hätte schon für die ganze Woche gereicht.
  • Musiktechnisch wieder Kunden geflasht: positiv. “Ist das deine Musik?” - “Ja.” - “Geiler Scheiss Mann. Da möchte man glatt hier bleiben. Echt jetzt. Von wem is das?” - “Clueso - Gute Musik” - “Na das passt ja. Der Name is Programm oder wie?” - “Rrrrischtiiisch.”
  • Kiffer glücklich gemacht: positiv. Die OCB Slim Papers gehen weg wie warme Semmeln. Wenn die Nasen aus der “Chefetage” das jetzt noch schaffen würden mal OCB Tips zu bestellen, würden wir bald den Aral-Kiffer-Spruch für uns in Anspruch nehmen können: “Wo kaufst du deine Papers?” - “Nachts an blauen Tankstellen!”
  • Schamanenmäßig auf Naturphänomene geflasht: positiv. Leuchtender Mond, funkelnde Sterne, und von Nebelschwaden begleiteter Sonnenaufgang der Kategorie Überporno-Optiks.
  • Samstag Abend gesichert: positiv. Geburtstagspardy von meinem Alten steht an, der wird ein Vierteljahrhundert alt. Kann nichts schief gehen. Wiedersehen mit alten Bekannten, neuen Bekanntschaften, und mit ein bisschen Glück.. nein, lassen wir das, das muss erstmal reichen in Sachen Seelenstriptease ;)

Anal, Oral, Viral, Egal

August 22, 07 by alohastone

Mädels, ich freu mich ja immer wenn ihr mir eMails schickt. eMails abrufen gehört genauso zu meinen morgendlichen Ritualen wie Zähne putzen, duschen, und kacken. Und immer wenn’s nix neues gibt bin ich traurig. Wenn ich aber sehe dass das Abrufen schön lange dauert, und die Zahl in meinem Thunderbird immer höher steigt, freu ich mich immer auf’s Durchlesen. Gibt’s neue Kommentare im Blog? Vielleicht ein Ping- / Trackback? Was neues auf meiner StudiVZ-Pinnwand? Neue Freunde bei MySpace? Ist immer toll, da fängt mein Tag immer gut an.

Ab und zu landen in meinem Postfach aber auch Werbe-eMails. Nicht so sehr diese typischen Spammails, die werden von GMail Googlemail und meinem mittlerweile ganz gut trainierten Thunderbird-Spamfilter recht zuverlässig aussortiert, und gleich in den Junk-Ordner verschoben. Was ich meine sind - mehr oder weniger - persönliche Anfragen zwecks Werbung in meinem Blog. Die Personalisierung geht meistens nicht über das anpassen der eMail-Adresse und der Anrede hinaus, aber das ist ja immerhin schon etwas. Und es reicht, um am Spamfilter vorbei zu kommen.Ich muss sagen, ich lese diese eMails sogar. Und ich klicke auch auf die Links in der Mail - sofern denn welche drin sind. Ansonsten Google ich halt nach der Firma, und schau mir an was sie bewerben möchten. Bin keiner von den Typen die sowas direkt aussortieren.

Aber ich muss auch sagen, bisher hat mich noch keine dieser Anfragen überzeugt. Ich hatte schon Anfragen von Titan Poker, GP Ads (ein Partnerprogramm ähnlich AdButler oder adical), und jetzt zuletzt von Buzz-People (im Auftrag von Fonic, der neuen “Billigmarke” von O2). Und alle Mails waren ziemlich kurz und knapp gehalten, haben keinen Bezug auf mein Blog genommen (warum gerade mein Blog?), und beinhalteten wenig bis gar keine Infos über den Umfang und Inhalt der “Kooperation”. Und wenn ich sowas lese, komme ich mir verarscht vor. Die Mails sind ganz offensichtlich als Massenmail entworfen worden, und werden an hunderte oder tausende von Blog-Betreibern verschickt.Gut, die Verantwortlichen haben sich die Arbeit gemacht, Blog-Verzeichnisse durchzuklicken, die eMail-Adressen der Betreiber händisch aus dem Impressum des Blogs zu fischen, und die URL (evtl. auch noch den Namen des Betreibers) in eine Datenbank zu hacken, um sie dann per Variable in die (Massen-)eMail einfügen zu lassen. Das kennt man ja aus der Serienbrief-Funktion von Word zur genüge, wenn man mal eine Ausbildung als Bürokaufmann gemacht hat. Das Einpflegen der Daten ist ganz schön stupide und zeitaufwendig, aber wenn sie dann einmal drin sind, reicht ein Klick und das Ding geht an alle eingepflegten Kontakte raus. Da ist man nur ein Datensatz in einer Datenbank, und genau so kommen diese eMails auch rüber.

Ist doch klar dass ich mich da nicht persönlich angesprochen fühle und irgendwas zurück maile. Ich kann ja verstehen dass man durch solche Maßnahmen die Anzahl der erreichten Personen um einiges steigern kann, und das wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sich mehr Leute auf die Aktion einlassen.

Aber mich werdet ihr damit nicht aus der Reserve locken. Ich freu mich natürlich wenn ihr die Reichweite meines Blog als ausreichend für die Aktion erachtet, aber wenn ihr mir nicht mal erklären könnt, was mein Blog für diese Aktion interessant macht - abgesehen von den Besucherzahlen, dann habt ihr bei mir schon verschissen.

Vielleicht kann ich an dieser Stelle mal ein Beispiel anbringen. Ich hab mal eine (zugegebenermaßen doch sehr freundlich geschriebene) eMail von einem Gadget-Blog bekommen, die wollten dass ich Werbung für sie mache. Das Blog war so ne Art deutsches engadget - oder zumindest auf dem Weg dahin, und wolle auf anderen Blogs Werbung machen. Ich kann mich nicht mehr erinnern ob’s um Textlinks, Banner, oder bezahlte Einträge ging, ist auch nicht wirklich wichtig. Jedenfalls hab ich mir das Blog angeschaut, war auch nett gestaltet und hatte - für Gadget-Fans - interessante Artikel im Angebot. Aber ich bin kein Gadget-Freak. Ich lese kein engadget, iPhone-Beiträge in meinen Feeds klicke ich weg ohne sie zu lesen, neue papierähnliche Displays gehen mir am Arsch vorbei, Designstudien zu einem MP3-Flash-Player, der auch CDs abspielen kann, sehen zwar stylisch aus, interessieren mich aber auch noch weniger als Bilder aus Paris Hiltons Gefängniszelle. Scheisse, ich hab ganze zwei Jahre gebraucht um mich mal FÜR einen MP3-Player zu entscheiden. Und das als Musik-Freak wie ich einer bin. Und das hauptsächlich deswegen:


Donavon Frankenreiter - Heading Home - Lyrics

Und weil mich das alles nicht interessiert, und ich über sowas auch noch nie gebloggt habe, ist mein Blog die falsche Plattform für eine solche Kooperation. Das hab ich der netten Dame von dem Gadget-Blog dann auch zurück geschrieben. Hätte sie sich die Zeit genommen, sich mal durch ein paar meiner Einträge zu klicken, oder sich die About-Seite durchzulesen, hätte sie das vermutlich auch selbst gemerkt - und hätte sich die eMail sparen können. Aber leider kosten eMails nichts, und deshalb kann man’s ja mal versuchen. Auf gut Glück rausschicken kostet halt weniger Zeit als sich vorher mit dem jeweiligen Blog mal auseinanderzusetzen, und vielleicht in der eMail mal drauf einzugehen.

Und um zukünftigen Werbern mal eine Hilfestellung zu geben, versuche ich euch mal zu erklären was ich hier bewerben würde, und für welche Produkte ich bereit bin mich zu prostituieren:

  • Ihr dürft mich gerne anschreiben, wenn ihr Klamottenwerbung machen möchtet. Im Frontline-Shop hab ich schon öfter eingekauft, und ich war immer top zufrieden. Egal ob es um Bezalhung, Versand, Rücksendung, Support per eMail, die Gestaltung des Shops, oder die Kataloge geht, bisher hab ich nirgends Kritikpunkte gefunden. Wenn also der Frontline-Shop hier ankommt und Banner, Textlinks, oder bezahlte Einträge haben will, dann bin ich dabei. Schenkt mir nen Gutschein, lasst mich bei euch einkaufen, dann schreib ich hier ne (objektive) Kritik rein, kein Thema. Ich installier auch gerne nochmal phpAdsNew (heisst jetzt Openads) auf meinem Server und pack ne Bannerrotation in die Sidebar. Da brauch ich kein adical für.
  • Ihr dürft mich auch gerne anmailen wenn ihr Werbung für nen Pokerraum machen wollt. Aber nur unter ein paar Voraussetzungen: Es muss Play-Money Texas Hold’Em geben. Es muss eine Möglichkeit geben, das Ding auch auf dem Mac und Linux zu zocken - zum Beispiel mittels Flash oder Java. Es muss eine Möglichkeit geben, private Tische (oder noch besser: private [Play-Money!] Turniere) zu erstellen. Dann hätten wir nämlich eine Plattform, auf der wir das Blogger-Pokern nochmal wiederholen können. Und dann organisier ich das gerne, wir veranstalten das auf der jeweiligen Plattform, und packen Werbebanner in die Postings.
  • Ich brauch nen neuen DVD-Player. Wenn ihr mir also einen zuschickt, schreibe ich dazu gerne ne Rezension. Ziemlich egoistisch, ich weiss. Aber versuchen kann man’s ja mal ;) Das Ding muss allerdings alle gängigen Formate abspielen können, sonst gibt’s von vornerein Minuspunkte. Unter VCD, SVCD, MP3, DivX, xVid geht hier garnix.
  • Mein MP3-Player ist auch schrott. Nehm ich auch gerne einen, solang’s kein iPod ist. 8GB Speicher Minimum, MP3, OGG, WMA, AAC sind Minimum. FLAC und SHN wär auch geil. Wenn man noch nen last.fm Scrobbler oder Rockbox drauf installieren kann, noch besser.
  • Für Handys bin ich auch zu haben. Ich ömmel immer noch mit meinem alten Sony Ericsson K800i rum.
  • So, wieder was realistisches: Mucke nehm ich immer gerne. Blättert mein Blog durch, zieht euch meine YouTube-Favoriten rein, klickt euch auf meine myspace-Seite, studiert mein last.fm Profil - ist ja alles in der Sidebar verlinkt - und macht euch ein Bild von den Sachen auf die ich abfahre. Wenn ihr dann meint dass euer Sound da gut reinpasst, müllt mich ruhig zu! Reggae, Hip-Hop, Soul, Funk, Chill-Mucke, Acoustic-Kram, Stuff aus Hawaii, alles gerne genommen. Ich bilde mir ein dass ich nen ziemlich guten Musikgeschmack habe (wobei das ja immer ne subjektive Sache ist), und meine Leser mittlerweile wissen was sie hier erwartet. Deswegen kommen die ja alle wieder, deswegen stehen die alle in meiner Blogroll, deswegen ist das die richtige Zielgruppe, deswegen kann man das hier supporten. Wenn ich was gut finde und dahinter stehe, werde ich das auch supporten. Egal ob ich dafür nun Geld bekomme oder nicht. Aber wenn ich ne Sache sowieso unterstütze, und jemand mir für meine (unabhängige) Meinung auch noch Geld anbietet, bin ich natürlich sofort dabei.
  • Auch wenn ich selber nicht aktiv surfe, weil’s mir hier einfach zu kalt ist, mach ich gerne Werbung für Surfboard-Hersteller oder Surf-Podcasts oder Surf-Events, oder DVDs oder Kinofilme. Ich guck’s mir gerne an, ich fühl mich wohl in dieser “Gesellschaftsgruppe”, klar dass ich dafür auch Werbung machen würde.
  • Wenn ihr Werbung für eine gemeinnützige Organisation machen wollt, schickt mir Infomaterial. Bei AIDS-Aufklärung, Spendenaktionen, Initiativen für die Gleichheit der Menschen, etc. pp. bin ich auch ohne Kohle dabei. Vieles von dem Kram befindet sich ja sowieso schon in der Sidebar, ich bau das gerne aus.

Grundsätzlich kömma so verbleiben: Wenn der Kram irgendwie zu dem passt, was hier veröffentlicht wird, bin ich dabei. Ich erwarte aber, dass jemand der hier Werbung schalten will, sich vorher darüber informiert, worum’s hier eigentlich geht. Wer dazu keine Zeit oder Lust hat, darf bitte gleich weiterziehen, und seinen Scheiss jemand anders andrehen. So hoch sind meine Serverkosten nicht, dass ich überhaupt irgendein Angebot annehmen muss. Für vier Packungen Kippen läuft der Kram hier ein ganzes Jahr länger, und mittlerweile bekomme ich das fast durch die Amazon-Links wieder rein. Da pack ich bestimmt keinen Kram auf mein Blog, der mir selber auf den Zeiger geht - wie zum Beispiel GoogleAds.

Und bestimmt nehme ich keine Angebote an, deren Sinn sich mir nicht erschließt, und auf den auch nicht weiter eingegangen wird. Und da bin ich nicht der Einzige. Lasst euch halt mal was besseres einfallen als “Hauptsache der Name wird genannt, wo und wie ist uns Wurscht”.

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Google ist dein Freund

August 21, 07 by alohastone

Ich wusste ja dass das klappt. Aber dass das so gut und so schnell gehen würde, damit hab ich nicht gerechnet.

Und wo wir grade dabei sind: die zwei könnten auch mal danke sagen. Wer weiß, vielleicht googeln sie sich ja mal selber ;)

Ich bin infiziert. Diagnose: MySpace

August 21, 07 by alohastone

Da lässt man sich überreden sich mal bei MySpace anzumelden - entgegen aller Vorurteile tut man das auch - und bevor man sich’s versieht, verbringt man Stunden damit sein Profil zu pimpen. Wenn das erledigt ist, versucht man die ganzen MySpace-Seiten, die man mal in sein Blog gepostet hat, wieder aus dem Brain zu fischen und abzusurfen. Und je mehr Seiten man dann wieder findet, umso mehr bemerkt man auf einmal, wie viel gute Musik man in der Zwischenzeit verpasst hat.

So komme ich zu dem Fazit, dass MySpace durchaus seine Daseinsberechtigung hat (wenn man mal von den Kopfschmerz-Seiten absieht, versteht sich), und ich eindeutig zu wenig Musikblogs lese. Ich hab zwar schon ne ganze Menge davon in meinem Feedreader (und möchte keins davon missen), aber irgendwie reicht’s noch nicht. Kann doch nicht sein dass da so viel gutes Zeug rauskommt und keiner was drüber bloggt :?:

Also wieder: “Fresse halten, selber machen”. Da es aber einiges aufzuholen gibt, und mein Tag sich dem Ende neigt, fang ich damit erst morgen an. Jetzt wird erstmal Bierchen gezwitschert und die D-Box angeworfen. Salaam Aleikum!

Erkenntnis des Tages

August 19, 07 by alohastone

Eigentlich sind das mehrere:

  1. Billighoster sind scheisse. Und damit meine ich nicht die kostengünstigen Hoster (ich bezahle für alohastone.com schlappe 12 EUR im Jahr, darin sind die .com Domain, 500MB Webspace, 10GB Traffic, 1 Datenbank, 5 Subdomains, und 10 POP3-Accounts enthalten, auf dem Space laufen Wordpress, ein [rege genutztes] WBB, ein [noch nicht genutztes] phpBB3, eqDKP, und phpRaid, Support bekomme ich persönlich per ICQ, Skype, eMail, und Telefon), sondern die “Aller-Welts-Hoster”, die in jedes (PC-)Magazin diese nervigen Werbeblättchen reinknallen.
  2. Billig-Webspace-Pakete bei Billighostern kommen direkt aus der Hölle. Da bricht man sich tagelang einen ab um ein Kontaktformular mit Spamfilter auf CSS-Basis zu erstellen, nur um dann kurz vor dem Hochladen zu merken dass besagtes Billig-Webspace-Paket überhaupt keine PHP-Unterstützung mit drin hat, und die kontakt.php nichts als Quelltext ausspuckt.
  3. “Formularbaukästen” bei Billighostern sind größere Agressionsquellen als jedes noch so brutale Ballerspiel. Da muss man sich erstmal einen abbrechen um das Design anzupassen, und dann stürzt das Web-Frontend zum Erstellen der Formulare andauernd ab - und produziert nichts als Bullshit.
  4. Das nächste Mal, wenn ich eine Webpräsenz erstelle, wird die Frage nach dem Hoster die erste sein die ich stelle. Noch bevor über Vergütung, Design, oder Inhalt diskutiert wird. Und alle, die meine Frage nach FTP-Zugang, oder PHP- und MySQL-Unterstützung, mit “näh, hab ich nich” oder “wat is dat denn?” beantworten, kriegen von mir die Auflage erstmal zu nem vernünftigen Hoster zu wechseln. Vorher geht da garnix.
  5. Ich bin jetzt endlich fertig. Naja, jedenfalls so gut wie. Erleichternd.
  6. THEMAWECHSEL: MySpace ist voll die Seuche.
  7. Unglaublich wieviele Ergebnisse man bei Google angezeigt bekommt, wenn man “myspace layouts” eingibt.
  8. Noch unglaublicher wie viele dieser fertigen Layouts total beschissen aussehen. Da fühlt man sich sofort in die 90er zurückversetzt, wo blinkende GIFs und knallbunte Seiten noch Standard waren.
  9. Noch viel mehr unglaublicher dass die Layouts, die bei mir den penetrantesten Brechreiz hervorrufen, die am besten bewerteten sind.
  10. Layout-Generatoren sind so verkehrt nicht und damit das einzig verwertbare auf solchen Websites.
  11. Ich finde das Endergebnis kann sich sehen lassen.
  12. Zu viele YouTube-Videos.
  13. Olli Banjo ist und bleibt der Geilste weil er als erster meine Freundschaftseinladung akzeptiert hat.
  14. “francesco”, “Ashes of my Life”, “CATTARO KID”, “SERIOUS BEATS”, und “Lee Whittaker” kenn ich nicht und möchte ich auch nicht kennenlernen. Lasst mich in Ruhe mit eurem Spam!
  15. THEMAWECHSEL: Ich hab die MOBB-Aktion nicht durchgezogen. Die Gründe dafür stehen weiter oben. Nervt mich selber, kann’s aber nicht ändern. Ich hol’s die Tage nach, Indianer-Ehrenwort!
  16. Ab Morgen heisst es zwei Wochen sturmfrei und nur drei Tage arbeiten. Das entschädigt für die aufgestauten Billighoster-Aggros und “burnt mir ein Lächeln aufs Gesicht” (Dancehallfieber Vol. 3 [Track 11]).

Leberwurst, Kindergarten, Gesundheit

August 09, 07 by alohastone

Eigentlich sollte das ein Kommentar im Weltfrieden werden. Aber dann hab ich mir gedacht: wieso nicht direkt hier posten und einfach nen Trackback schalten? Dafür sind die Dinger ja da.

Also folgendes: Der Nilzenburger hat beim René in den daily links vom 04.08.07 einen Link zum Anglizismen-Index gefunden. Der Anglizismen-Index “ist ein Verzeichnis von Anglizismen, die derzeit in der deutschen Gemeinsprache verwendet werden” und wird vom VDS (Verein Deutsche Sprache e.V.) betrieben. Zu den Hintergründen des Indexes steht auf der Website folgendes:

Der INDEX soll primär der Durchmischung der deutschen Sprache mit Anglizismen entgegenwirken und anregen, deutsche Ausdrücke zu verwenden. Er wird dabei auch eine Verstehenshilfe für diejenigen Nutzer sein, die keine oder keine hinreichende Kenntnis der englischen Sprache haben, um das heutige als Denglisch bezeichnete Sprachgemisch aus deutschen und englischen Wörtern zu verstehen, aber auch eine Arbeitsunterlage für jene, die beabsichtigen, diese Anregung umzusetzen.

Weiter heisst es:

Der Anglizismen-INDEX ist weder puristisch noch fremdwortfeindlich.

Nicht alle im INDEX verzeichneten Anglizismen sind als „Zumutungen“ (s. Untertitel) oder als überflüssig zu betrachten.
Rund 20 % von ihnen weist der INDEX als “ergänzend” (1) oder “differenzierend” (2) aus. Der Nutzer mag diese Einstufung als Kriterium dafür betrachten, ob er den betreffenden Anglizismus als “Gewinn” oder als “Zumutung” ansehen will.

Also eine Sammlung von Anglizismen, die die deutsche Sprache “infiltrieren”, und bestimmte Wörter aus dem Wortschatz verdrängen. So soll z.B. das englische “gangbang” das deutsche “Rudelbumsen” verdrängen. :-O SKANDAL! Weiterhin bedroht der “designer” den “Entwerfer, Gestalter, Konstrukteur”, und “fifty-fifty” ist eine potentielle Gefahr für “Halbe-Halbe”. Da kriegt man echt Angst dass die deutsche Sprache der Globalisierung zum Opfer fällt!

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Eigenlob stinkt

August 01, 07 by alohastone

Aber anderer Leute Lob kann man ja mal posten:

(19:17:17) Alex: ey ho carsten
(19:17:38) alohastone: heyho alex
(19:18:03) Alex: also ums vorweg zu nehmen ich will nichts von dir oder so - nicht dass du denkst : )
aber folgendes
(19:18:58) Alex: war 3 wochen in den ferien und das erste was ich gecheckt hab als ich zurück kam war … tatata www.alohastone.com
ich finde den blog / page / wtf es auch ist echt total genial gelungen und kuck mir eig. jeden entry an
(19:19:24) Alex: also kurze rede wenig sinn - ich finds klasse, big up & respect
(19:19:31) Alex: :)
(19:20:54) alohastone: fettes merci alda, find ich cool
(19:21:21) Alex: ne ich denk mir mal das man - egal wie gut son blog ist - nicht so das feedback kriegt das man verdient
(19:21:42) Alex: und mich an deiner stelle würd mich auch freun wenn irgendson nerd meine ergüsse toll findet
(19:22:30) Alex: und wenn wir gerade am loben sind
(19:22:39) Alex: ich find den schreibstil irrsinnig witzig ~
(19:22:53) Alex: da geht einem der sack auf grundeis - wie oft ich den satz letztens sag

Und wo wir grad dabei sind: danke auch an Namensvetter Faustus.

/verbeugen /danken /weitermachen

Verdammte Hacke

Juli 29, 07 by alohastone

Ich krieg’s nicht gebacken. Mehr als zwei Stunden für einen Absatz. Und je mehr das Bier reinknallt umso komplizierter wird’s. Beitrag auf Morgen verschoben. Gute Nacht!

Rock of Love

Juli 25, 07 by alohastone

Cool: In Amerika gibt’s ne neue Show. Die heisst “Rock of Love” (zu deutsch: “25 Schlampen mit dicken Möpsen wollen sich von einem Rockstar flachlegen lassen”). Das Spielprinzip kennt man aus intellektuell anregenden Sendungen wie “Bachelor”, “Bachelorette”, “Bauer sucht Frau”, und wie der ganze andere Mist heisst.
Zu sehen gibt’s bei “Rock of Love” Zickenterror, Zickenterror und Zickenterror. Dann natürlich noch Zickenterror, zwischendurch hirnlose “Challenges”, dann wieder Zickenterror, ein bisschen nackte Haut (aber nichts interessantes, schließlich sprechen wir von den United States of Prudery), und dann wieder Zickenterror.

Ich bin ja gespannt ob das “Format” auch zu uns rüberschwappt, Gülcans Traumhochzeit wird ja auch irgendwann zu Ende sein - und einen würdigen Nachfolger brauchen.

Kleiner Einblick gefällig?

YouTube-Direkt-Zickenterror

Hier die offizielle Show Info von VH1.com:

Since 1986 when MTV introduced the world to the blue-eyed lead singer of Poison, women around the world have worshiped Bret Michael’s as a veritable Rock God. Never out of the spotlight, Bret’s career is still rocking with Poison and as a successful solo artist and the women are still lining up in hopes of a lying down with the sexy star. But the demands of life-on-the-road for the ultimate rocker have taken a toll…on his love life.

Twenty lucky ladies will get their chance for an All-Access pass to Bret Michaels’ heart and to share in all his superstar lifestyle. Bret will invite twenty handpicked beautiful women to move into his rock and roll palace in the Hollywood Hills and compete for his heart. They must win over his mind and his body by proving their love for Bret, their passion for rock and their potential to be the perfect “Rock Star Girlfriend.”

Each week, Bret will design challenges to test the girls’ ability to adapt to the true rock ‘n roll life. Not always red carpets and award shows, who will best adapt to life in a cramped, grungy tour bus with Bret and his roadie buddies? Who can handle the competition from outrageous, and sometimes hotter groupies? Who can keep her cool around his famous friends? Who can best contribute to his music? Who’s not afraid to get down and dirty with him in one of his extreme sports competitions. And perhaps most vital - who will always look smokin’ hot doing it?

The girls who best meet Bret’s needs shall be rewarded with exclusive gifts, dates and travels worthy of a music superstar. Over several weeks, Bret will offer the women who rock his world VIP passes allowing them to remain in his home - and his heart. The women who don’t will be sent packing. Competition will be ferocious - for in the end only one lady will walk away a true Rock Star Girlfriend.

Mann, ich bin echt begeistert. Und das obwohl ich weder Bret Michael noch die Band Poison kenne. Außerdem muss ich, wenn ich sowas sehe, gleich wieder an George Carlin denken. Ich weiss auch nich wieso…

All Is Quiet and Peaceful: Ein Naturschauspiel - Virtual Reality

Juli 23, 07 by alohastone

Ich hab heute die zwei schönsten Dinge auf der Welt gesehen. Beide innerhalb von 30 Minuten. Das eine war der Sonnenaufgang. Einer der geilsten die mir bisher begegnet sind. Ich wünschte ich hätte ne Kamera dabei gehabt, wären ein paar schöne Aufnahmen bei rausgekommen. Als musikalische Untermalung für das Video hätte ich denselben Sound benutzt der auch eben im Auto lief: The Tellers. Passt einfach wie Arsch auffen Eimer. Lustigerweise hatte jemand aus Schweden wohl dieselbe Eingebung und denselben Gemütszustand. Im Gegenteil zu mir hat er das Ding aber schon durchgezogen und ein inoffizielles Musikvideo zu “This World” von The Tellers gestrickt. Wirkt am besten im Vollbildmodus und übernächtigten / berauschten Gemütszustand:

YouTube-Direkt-World

Millionen Mal dachte ich alles zerfällt bald in Scherben
Doch dann sah ich wieder wie schön diese Welt ist.
Mopz Wanted - Die Welt und Ich

Da sag ich nur: /signed

Baller Baller

Juli 15, 07 by alohastone

Brainstorms kurz notiert:

  • “Die Hitze knallt mir auf die frisch rasierte Glatze und der erste Schub Speed lässt mich die Tischmanieren missachten.”
  • Alter ballert der gelbe Ball heute wieder. MEHR! MEHR! MEHR!
  • Heute von 07.00 - 15.00 gearbeitet. Die Tanke steht direkt an der Ausfahrt der A61 Richtung Venlo. Die war heute gesperrt (LKW umgekippt), Umleitungs-Schilder Fehlanzeige. Ihr glaubt nicht wie viele gelbe Nummernschilder, Wohnwagen und Wohnmobile ich heute gesehen hab - “Ick muss naaach Vänlo. Die Audobahn isse gäspärrt, nix Umleitung.” Und jetzt versteh ich auch wieso die holländischen Coffeeshop-Besitzer oft so scheisse unfreundlich gegenüber Deutschen sind. War trotzdem spaßig heute, multikulti. Und die Kasse hat ordentlich (!) geklingelt, trotz der Spritpreise. Ein Motorradfahrer in Lederkombi wär fast zusammengebrochen, hatte wohl nen ordentlichen Hitzschlag. Außerdem hab ich heute erfahren dass es Leute gibt, die sich bei 37° C aufs Rennrad schwingen und mal eben 100km radeln. Beknackt ey.
  • Roots-Reggae is da shit! Vor allem bei Jamaica-Wetter. Es gibt einfach nichts besseres zur musikalischen Untermalung der hitzebedingten Trägheit.
  • Klimaanlagen sind ne geile Erfindung. Verbrauchen zwar tierisch Strom, entlocken aber von Stau genervten und schwitzenden Autofahrern beim Betreten eines klimatisierten Raumes ein breites Lächeln in Kombination mit einem Seufzer. “Haaaaach, hier drinnen kann man’s aushalten.” - “Oooah ist das schön hier” - “Du hast nen geilen Job Mann”.
  • Auch wenn ich mit der Juice heute nicht dienen konnte, so hab ich doch einen Musiktipp unter die Leute gebracht. Und zwar die EP von ‘The Are’.
  • Ich hab die Tage ein nettes Interview mit Dendemann gesehen. Der hat ein paar wahre Worte gesacht. Vor allem sein Statement zur momentanen Lage des Deutschrap fand ich ziemlich gut. Guckt’s euch mal an, Stichwort: Goethe-Institut. Irgendwie gibt’s im Moment wenig Interpreten deren Wortspiele bei mir ähnliche Glücksgefühle hervorrufen wie RAG. Lyrisch gesehen ist das echt ne andere Liga. BIGUP an Dende übrigens auch in Sachen Moabeat, hab ich auch gefeiert das Ding.
  • HUNGER! ESSEN! JETZT!

So sieht’s aus und nicht anders. Bis demnächst.

8 x 4 = Deospray

Juli 11, 07 by alohastone

Es kommt ein Stöckchen geflogen, diesmal vom Faustus. Hier die Regeln:

Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich. Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in seinen Blog rein, mitsamt den Regeln. Nun überlegt man sich, an welche acht Personen resp. Blogs man das Stöckchen weiter reicht. Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Beitrag/Kommentar in den Blog.

Also ab dafür. Hier sind acht Dinge über mich, die so noch nicht im Netz stehen:

1. Wenn ich betrunken bin (also RICHTIG betrunken), verspüre ich immer den Drang, mir möglichst große Gegenstände in den Mund zu stecken - sehr zur Belustigung der Mitfeiernden. Das fing damals beim Hotboxen im Auto mit dem Fiesta-Schaltknüppel an, ging auf dem Summerjam mit Orangen weiter, und erlebte seinen bisherigen Höhepunkt auf meiner letzten Geburtstagsparty mit einem komischen, leuchtenden Plastikball und einem Summerjam-Plastikbecher (mit der großen Öffnung voran). Wer Fotos davon hat möge die mir bitte schicken, dann stell ich die hier mal zur Veranschaulichung rein. Solltet ihr mich mal auf einem Besäufnis treffen, fangt keine Wette mit dem Thema “wer kriegt den größten Gegenstand in seinen Mund” an. Ihr würdet sowieso verlieren.
2. Ich kann nicht gut mit Geld umgehen. Nicht dass ich das für irgendwelchen sinnlosen Kram verballern würde, ganz im Gegenteil. Bevor ich mir was anschaffe lese ich Testberichte, probiere aus, überlege dreimal ob ich mir das auch leisten kann, und komme meistens zu der Erkenntnis dass ich es nicht wirklich brauche und spare die Kohle wieder. Mein Problem liegt eher in der Ordnung. Solange ich Kohle habe fliegt sie überall rum. Münzgeld bunker ich im Auto neben dem Aschenbecher oder auf meinem Schreibtisch, Wechselgeld kommt erstmal in die Hosentasche, und fällt dann in regelmäßigen Abständen wieder raus, weil Portemonnaies in der Gesäßtasche mich nerven. Außerdem hab ich in fast jeder Buxe nen Geldschein stecken, vom 5er bis hin zum 50er ist mir schon alles entgegen geflogen. Außerdem bin ich nicht besonders knauserig. Wenn nen Kollege Geld braucht bin ich immer bereit auszuhelfen, verpeil es dann aber mir die Kohle zurückzuholen. Gleiches passiert bei Gemeinschaftseinkäufen für den Summerjam. “Ist eh nur Papier” denke ich mir immer - solange bis ich keins mehr hab.
3. Ich kann nicht gut neue Kontakte knüpfen. Das liegt daran dass ich sehr selten Konversationen starte. Ich höre lieber zu und schalte mich ein wenn ich was dazu zu sagen hab. Meistens denke ich aber nur “was für ein oberflächliches Gelaber wieder hier” oder “wie hohl manche Leute doch sind” oder “den Scheiss hast du heute schon 5mal erzählt Alter, langsam nervts echt”. Von 20 Leuten die mir begegnen finde ich meistens nur 2 interessant genug überhaupt ein Gespräch zu starten, die dauern dann aber meist den ganzen Abend an und stellen sich als ausgesprochen gut heraus. Auf die anderen 18 kann ich verzichten muss ich verzichten, damit ich keine Kopfschmerzen kriege.
4. Was Musik angeht bin ich einerseits sehr open-minded, höre mir gerne neue Sachen an, und nehme alles mit was ich kriegen kann. Auf der anderen Seite bin ich sehr intolerant was Musik angeht. Radio höre ich aus Prinzip nicht, spätestens nach 10 Minuten werde ich so derbe Aggro dass ich ausschalten muss. “Alter ihr spielt euch heute auch wieder eine Scheisse zusammen” denke ich dann immer. Oder “meine Fresse das ist ja nicht zum aushalten”. Genau aus dem Grund halte ich mich auch nicht lange in Geschäften auf in denen das Radio dudelt - Fastfood-Ketten z.B. sind in der Hinsicht ganz schlimm, oder auch Tankstellen (Ausnahme: Korrekte Kassierer mit erlesenem Geschmack *Ben anguck*), Supermärkte, Frisöre, div. Klamottenläden, etc. Schnell rein, einkaufen, und schnell wieder raus. Dasselbe gilt natürlich für Partys. Die Location kann noch so gut sein, wenn mich drei Tracks hintereinander abfucken ist bei mir der Ofen aus.
5. Ich hab ein Problem mit Frauen. Wenn ich eine geil finde bin ich zu schissig um sie anzuquatschen, kann auch nicht besonders gut Süßholz raspeln oder mich gut verkaufen. Trotzdem liebe ich Frauen, habe gerne möglichst viele davon um mich. In der Höheren Handelsschule saß ich in der letzten Reihe in der Ecke, um mich herum nur Frauen. Da fühlte ich mich wohler als in der Checkerecke. Außerdem hasse ich Partys auf denen Schwanzüberschuss herrscht. Wer will dass ich mich auf einer Party wohlfühle, der sollte für ein ausgewogenes Männer / Frauenverhältnis sorgen, und Frauen einladen, die auch was in der Birne haben, mit denen man sich unterhalten kann. H&M-Sarah und Sonnenbank-Lara gehen mal gar nicht.
6. Ich bin gerne Geek. Ich freue mich wenn ich Leuten in PC-Sachen weiterhelfen kann. T-Shirts wie “No, I will not fix your computer” würde ich nie anziehen. Egal ob jemand wissen will wie er seine Photos im Photoshop bearbeiten kann, nen neuen Virenscanner braucht, Probleme mit nem langsamen Rechner hat, oder einfach nur wissen will wo er Pornos herbekommt, ich bin immer gerne am Start - auch ohne Gegenleistung.
7. Ich hasse StudiVZ-Gruppen wie “Intelligent, charmant, gutaussehend, aber vor allem bescheiden”, “Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz!”, oder “Tolle Frauen stehen auf Arschlöcher”. Die Leute die solche Gruppen “lustig” finden und joinen sollte man alle in nen Sack stecken und ihnen die Beweggrüne, solche Sprüche gut zu finden, mit der Brechstange ausprügeln.
8. Noch was positives zum Schluss vielleicht? Wär ja nicht verkehrt. Ich glaube wirklich daran dass die Leute, die an das gute glauben, und versuchen es so gut wie möglich zu leben und zu propagieren, obwohl sie wissen dass sie dafür nichts zurückbekommen, irgendwann dafür belohnt werden. Ich nenne das nicht Naivität sondern Hoffnung.

Weitergeworfen wird nicht, wer Gefallen daran hat ist herzlich eingeladen sich zu bedienen. Wär natürlich schön wenn Simon dazu gehören würde ;)

Summerjam-Resümee

Juli 10, 07 by alohastone

So, der ganze Krempel ist langsam wieder verstaut, die Klamotten sind in der Wäsche, ich war mal wieder in gewohnter Umgebung lang und ausgiebig warm duschen und ganz entspannt scheissen. Zeit ein kleines Fazit vom diesjährigen Summerjam an der Cologne Bay zu ziehen. Fangen wir mit den negativen Punkten an, denn Blogger ansich sind ja ein sehr kritisches Völkchen, und wenn wir das positive an den Schluss packen bekommen wir auch unser Happy End.

1. Das Wetter

Irgendjemand hat seinen verfickten Teller nicht aufgegessen, und meine Sonnenanbeter-Tänze haben nicht viel gebracht: Am Dienstag Nachmittag bin ich mit meinem Homie die erste Tour zum Jam gefahren, und schon während dem Pavillon-Aufbau fing es an zu pissen. Das änderte sich auch in den nachfolgenden Stunden nicht, und so blieb uns nichts anderes übrig als die wenigen kurzen Regenpausen zu nutzen um unser Camp aufzuschlagen und unsere und die Zelte der Nachzügler im Boden zu verankern. War ne ziemlich nervige Angelegenheit, aber wir haben es geschafft, relativ trocken zu bleiben und unsere Dächer noch vor dem ersten richtigen Wolkenbruch orkansicher zu machen.
Das war auch unser Glück, denn während den folgenden Tagen wurde es ziemlich windig und nass, und wir konnten von den Liegestühlen aus beobachten wie ein Pavillon nach dem anderen durch die Gegend flog, und alle damit beschäftigt waren ihren Kram beisammen zu halten. Unsere Konstruktion aus Heringen, an Bäumen festgezurrten Seilen, und mit Panzertape zusammen gebundenen Pavillon-Stangen wackelte zwar ordentlich hin und her, erwies sich aber als außerordentlich stabil. Was unsere Nachbarn natürlich gleich dazu veranlasste, ihre Pavillon- Planen- und Zeltkonstruktionen mit unserem Camp zu verschnüren. Auch das ging gut klar.
Und so verbrachten wir die ersten drei Tage überwiegend damit, uns unter dem wasserdichten Pavillon dick eingepackt aneinander zu kuscheln, dicht zu werden, Musik zu hören, und belangloses Zeug zu labern (dazu später mehr).
Nebeneffekt des beschissenen Wetters war zum einen die Tatsache dass die Leute die von weiter weg kamen, und nur das nötigste mitgenommen hatten, unsere Gastfreundschaft in Anspruch genommen haben, um trocken zu bleiben. Das ist ansich ne schöne Sache, und einer der Gründe warum ein Festival ohne Camping (ich sag nur Hotel-Weichei-Walter) kein richtiges Festival ist (da fehlt halt einfach der Nachbarschafts-Aspekt), hat aber auch Nachteile. Aber auch dazu später mehr.
Der größte Nachteil an dem beschissenen Wetter ist aber das Erkältungsrisiko. Wenn man den ganzen Tag im feuchten sitzt und sich abends ins feuchte Zelt legt, nur um dann morgens wieder im feuchten zu chillen, lassen die Bazillen nicht lange auf sich warten. Und obwohl ich eigentlich überhaupt nicht anfällig für Krankheiten bin, hats mich dieses Jahr voll erwischt. Bis Freitag ging noch alles gut. Samstag stellten sich dann ekelhafte Halsschmerzen ein, die ich mit ausreichend Becks einigermaßen erträglich werden lassen konnte. Sonntag ließen die Halsschmerzen dann nach, dafür lief mir den ganzen Tag der Rotz aus der Nase. Dazu gesellte sich ein in regelmäßigen Abständen auftretendes Niesen. Ich fühlte mich wie ein wandelnder Grippevirus, der alles um sich herum ansteckt. Zum Glück hatte ich in weiser Voraussicht eine Familienpackung Tempos eingepackt, und konnte alle viertel Stunde eins von den Dingern vollrotzen. Die nächtlichen After-Show-Partys unterm Pavillon waren für mich immer früh zu Ende, denn irgendwie wollte mit der Tempopackung im Anschlag keine richtige Gemütlichkeit aufkommen - auch wenn das Wetter am Wochenende wieder einigermaßen mitgespielt hat.

2. Die Leude

Wie oben schon erwähnt lebt ein Festival von der Camping-Stimmung und den ganzen Leuten die da rumschwirren. Das schöne am Summerjam sind die verschiedenen Kulturen die da aufeinander treffen - “Melting Culture and Styles” so das Motto für den diesjährigen Jam. Und es passt wie die Faust aufs Auge. Denn man trifft weiße, schwarze, braune, gelbe, Deutsche, Österreicher, Schweizer, Franzosen, natürlich Jamaikaner, und jede Menge andere Völker. Alle sind gut drauf - was bei vielen am erhöhten Alkoholpegel und dem Marihuanakonsum liegen mag - und es gibt nie Stress. Einer unserer nächtlichen Besucher hat das gut auf den Punkt gebracht: “Das find ich so geil am Summerjam: Hier gibt’s nie Ärger oder Schlägereien. Das schlimmste was hier passiert sind Sprüche wie ‘eeeey. Du Arsch.’ - ‘eeeey. Selber Arsch.’ Und dann gehen beide weiter und feiern zusammen den nächsten Act.”
Summerjam-Besucher sind nunmal nicht besonders Aggro, und nur auf ein bisschen gute Musik aus. Deswegen ist mir in den ganzen Jahren auch noch nie eine Schlägerei oder ähnliches aufgefallen, und so muss es sein.

Irgendwie finden sich aber unter den 25.000 Menschen die dieses Jahr da waren auch viele Vollidioten. Nicht die Kategorie aggressiver Vollidiot der Stress anzettelt, sondern die Kategorie freundlicher Typ der sich sein komplettes Hirn weggekifft hat und nicht mehr peilt was er labert. Solche Leute ziehen wir mit unserem Camp jedes Jahr auf’s neue magisch an. Vielleicht weil Kiffer am liebsten im Warmen auf gemütlichen Sitzgelegenheiten chillen, vielleicht weil bei uns immer Musik läuft, ich weiss nicht woran’s liegt. Jedenfalls hatte ich dieses Jahr wieder die Gelegenheit viele Vertreter dieser Kategorie zu studieren. Und irgendwie hatte ich nicht den Eindruck dass die nur Scheisse labern weil sie dicht im Gesicht sind. Ich wage zu behaupten dass es einen Unterschied zwischen “ich laber Mist weil ich dicht im Gesicht bin” und “ich bin von natur aus hohl im Kopf und laber Mist; und heute bin ich eben auch noch breit” gibt, und ich diesen erkenne. Die meisten unserer nächtlichen Besucher fallen eindeutig in die zweite Kategorie, und werden nach spätestens einer halben Stunde nervig. Manche merken das selber, bedanken sich für die Gastfreundschaft, und gehen dem nächsten auf den Sack. Manche sind aber zu weggeknallt um das zu merken, und die muss man dann freundlich aber bestimmt wegschicken. Wenigstens das haben aber alle verstanden, und so konnten wir die nervigen aussortieren und die angenehmen “behalten”.
Davon gab es nämlich auch einige, und dank StudiVZ können wir Kontakt halten. Voll Web zweinullisch Homie.
Einen dieser netten Vertreter möchte ich mal besonders hervorheben, der ist mir nämlich im Gedächtnis geblieben - auch wenn er nicht zu den nächtlichen Campbesuchern gehörte. Ich chillte grade auf der Wiese neben der grünen Stage, als mir von hinten ein schwarzer Riese mit Dreadlocks auf die Schulter tippt: “Yoooo maaaahn. Isch wollte grade mal pinkeln gähn, kannst du vielleischt kurz auf meine Wassahflasche aufpassen? Du kannst drinken wenn du mahgst, OK?” - “Jahman kain Probläm. Isch pahse auf, geh in Ruhe pinkeln”. Er geht sicken, kommt wieder: “Dahnke mahn. Hast du gedrunken?” - “Jah, danke.” - “OK gut mahn. Dahnke dass du aufgepahst hast. Viel Spaß noch auf däm Jäm OK? Genieß es mahn.” - “Jahmahn du auch. One Love!”

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Durch den Monsun

Juni 28, 07 by alohastone

Verdammte Scheisse esst gefälligst eure Teller auf, betet den Sonnengott an, opfert eure Schwester, oder macht sonst irgendwas. Ich will ab Dienstag nicht mit Gummistiefeln durch den Matsch laufen müssen! Das Ding heisst Summerjam und nicht Regenjam! Es heisst Splash und nicht Platsch! Kann doch nicht wahr sein.

Daydreamer: Einfach mal gar nix tun

Juni 21, 07 by alohastone

Ich kann mich nicht beklagen. Als am 27.05.1983 die Seelen ihren Körpern zugeteilt wurden, hab ich ziemliches Glück gehabt. Ich hab zwei ziemlich gute Eltern erwischt. Eine Mutti mit der ich in 90% aller Fälle (grobe Schätzung) wunderbar auskomme. Ein Vadder der in vielen Momenten mehr Kumpel als Autoritätsperson ist. Sowohl finanziell als auch familiär und gesellschaftlich gesehen bin ich wohlbehütet aufgewachsen, hatte es immer schön weich und warm in meinem Nest. Diese Zeit geht langsam zu Ende, ich muss flügge werden wie es so schön heisst, und raus in die Welt, auf eigenen Beinen stehen. Aber das ist ein anderes Thema. Ich wollte es - bevor ich zum eigentlichen Punkt komme - nur kurz erwähnen, damit hinterher niemand sagt meine Theorie wäre auf den Großteil der Menschheit nicht anwendbar, weil es ihnen wesentlich schlechter geht als mir, und ich es mir zu einfach machen und mein Glück nicht zu würdigen wissen würde. Dem ist nicht so. Da das jetzt geklärt wär, kommen wir zur Sache.

Ich hab heute wieder mal einen der entspannteren Tage eingeläutet, indem ich nach einem kleinen Frühstück (zweimal Graubrot mit Spiegelei, ne Tasse Multivitaminsaft, ein paar Kippchen) und dem alltäglichen “Was-Gibts-Neues-Check” (eMails und Newsfeeds abrufen, diverse Foren ansurfen) bei morgendlicher Gelassenheit den Entschluss gefasst habe, ein bisschen durch die Hood zu cruisen. Frisch geduscht und gedresst steige ich also ins Auto, und da mich schon wieder der Hunger plagt - immerhin liegt das Frühstück schon drei Stunden zurück - soll mein erster Anlaufpunkt die Tankstelle um die Ecke sein. Meine Blutbahn lächzt nach Koffein, also wird der obligatorische Red Bull eingepackt. Mein Magen fühlt sich allerdings nicht nach Schinken-Käse-Croissants und Schokobrötchen, der hätte lieber was deftiges. Also auf nach McDreck, nur des Flairs wegen, nicht weil’s da so gut schmecken würde. Gegessen wird im Auto, die Musik die aus den Boxen der Tageslicht-Verehrer-Läden dudelt, verursacht bei mir immer Kopfschmerzen. Außerdem lasse ich mich nicht gerne beim Essen beobachten. Also ab auf den Parkplatz. Nicht den unter dem großen M, sondern der nebenan, vom Baumarkt, mit Blick auf die Tankstelle, der lacht mich irgendwie so an.

Im Autoradio läuft Matt Costa, der Regen prasselt auf die Scheiben. Draußen herrscht ein reges Treiben, die “working class” macht ihre Erledigungen: Hausfrauen die einkaufen, Geschäftsleute die ihren dicken Audi volltanken, Kastenwägen mit Overall tragenden Bauarbeitern drin. Alles zappelt, zuckt, flitzt hin und her; es geht zu wie im Ameisenhaufen. Drinnen in meiner Karre fühle ich mich der Kolonie nicht zugehörig. Eher wie ein Biologe, der das Treiben beobachtet und sich seine Gedanken dazu macht. Brainstorm-Zeit. Mal hier ein Gedanke, mal da einer. Manche fügen sich zufällig aneinander, werden von meinem Hirn zu einem Sinn kombiniert:

Wie hektisch diese Welt doch ist. Wie gestresst die Leute alle sind. Wie viele Dinge ihnen im Kopf rumschwirren, an was sie alles denken müssen. Was sie heute alles noch erledigt bekommen müssen, wie sie ihren Tag möglichst effizient gestalten können um auch ja alles zu schaffen. Wie schade es doch ist, dass sich die meisten so wenig Zeit für sich selbst nehmen. Zeit für Unproduktivität, Zeit die man dem Nichtstun widmet. Einfach mal ins Auto setzen, mitten in den Regen, auf irgendeinen Parkplatz, und bei nem Kippchen und guter Musik die Seele baumeln lassen. Nicht Sonntags, wenn das alle tun. Nein, mitten in der Woche, zur Vor-Mittagspausen-Zeit, wenn alles in heller Aufregung ist. Mein Brain konstruiert eine Filmszene:

- SCHNITT - KAMERA - ACTION!

Ein junger Typ, ungefähr mein Alter, parkt seinen schwarzen Audi neben mir. Er trägt nen schwarzen Nadelstreifenanzug, hat auf dem Beifahrersitz die Aktentasche und den Laptop liegen. Am Armaturenbrett hängen Navigationssystem und PDA. Er packt seine Mces-Tüte aus, schlingt BicMäc und Pommes runter als ob er auf der Flucht wär.
Er guckt mit großen Augen zu mir rüber, macht auf mich den Eindruck als würde er nicht ganz verstehen warum ich in meinem Sitz liege als wärs ne Hängematte, und auf diesem siffigen Parkplatz abhänge als würde ich auf Maui am Strand sitzen.
Er “kurbelt” das Fenster runter (geht ja heute alles mit Knöpfen, von Hand kurbeln ist tierisch Web 1.0). Ich tu’s ihm gleich, kurbel allerdings von Hand. Er beugt sich zu mir rüber:

“Was machen sie denn hier?”
“Du kannst mich ruhig duzen. Ich glaub so weit sind wir altersmäßig nicht auseinander.”
“OK. Was machst DU denn hier?”
“Jarnüx.”
“Jarnüx? Wie Jarnüx?”
“Na gar nix eben. Ich sitz hier nur und rauch mir eine. Chillen. Leute angucken. Nachdenken.”
“Musst du nicht arbeiten?”
“Nö, morgen und übermorgen wieder.”
“Verstehe. Und was haste heut noch so geplant?”
“Nix. Mal gucken was der Tag so bringt.”
“Du machst ziemlich gerne garnix, kann das sein?”
“Rrrrrischtiiiisch. Solltest du auch mal probieren. Einfach mal unproduktiv sein. Ist tierisch entspannend.”
* Sein Handy klingelt. Er quatscht irgendwas hinein, packt sein Essen weg, und düst los. *

- SCHNITT -

Eine von den ganz fleißigen Ameisen. Immer um das Wohl der Königin bedacht. Eine die x Jahre hart und zielgerichtet arbeitet, alles dem Volk unterordnet, und kurz vor dem Tod merkt, dass all die Dinge, die sie sich von ihrem hart erarbeiteten Geld kaufen kann, sie nicht glücklich machen. Dann blickt sie zurück auf ihr Leben, würde, wenn sie könnte, alles anders machen. Vielleicht erinnert sie sich an den Kerl der im prasselnden Regen auf dem Parkplatz stand, und seine Zeit einfach verschwendet hat. Was der wohl jetzt macht? Wahrscheinlich sitzt er grade in seinem Schaukelstuhl auf der Veranda, guckt sich den Ameisenhaufen an, und findet es traurig dass so wenige von ihnen sich Zeit fürs Nichtstun nehmen.

Sie haben so viele Probleme. Brauchen technische Hilfsmittel - Kalender, Wecker, Uhren, Terminplaner, Organzier, PDAs, Handys, Laptops - und gehen kaputt an dem Druck. Dann rennen sie zum Psychiater, konsultieren einen Eheberater, lesen Selbsthilfebücher. Dabei könnten sie die meisten ihrer Probleme mit sich selbst ausmachen. Sie müssten sich nur mal die Zeit nehmen, auf ihr Herz zu hören, in sich zu gehen. Sich sagen “ich mach doch für’n hohlen Zahn hier nicht den Hengst in der Ponybahn”, mit sich selbst ins Reine kommen und die paar Jahre, die sie hier sein dürfen genießen.

Wunschdenken.

Vom Hölzchen aufs Stöckchen: Gonzo-Journalismus

Juni 19, 07 by alohastone

Das hier gehört und über die Textzeile “Hunter S. Thompson hätte feuchte Augen gekriegt” sinniert. Ob ich mit der Vermutung, dass besagter Herr Thompson “Fear & Loathing in Las Vegas” geschrieben hat, richtig liege? Gleich mal hier überprüfen. Vermutung war richtig. 100 Gummipunkte. Den Wikipedia-Artikel regelrecht verschlungen, und mit großem Interesse zu diesem Artikel weitergeklickt. Klingt interessant. In den weiterführenden Links dieses Blog entdeckt. Auf der Startseite bei folgendem Anreisser hängen geblieben:

Wir sind die Abschaum. Der angeekelt die Welt beobachtende, fette, antriebslose, gut ausgebildete, wohlversorgte Abschaum einer Welt, in der wir als Rebellen und Systemhintertreiber schon lange als Nischenzielgruppe des Marketingterrors definiert sind. die Folge ist das alles hier. Aber Morgen… Morgen wird alles anders.

Daraufhin gleich mal den ganzen Beitrag gelesen. Hab mich köstlich amüsiert. Der Feedreader und die Blogroll kriegen nen neuen Eintrag spendiert, und mein Brain speichert Gonzo-Journalismus unter “Dinge die du gut findest und von denen du nicht genug bekommst” ab. Die Lust auf mehr Stille ich dann mit dem Buch und dem voraussichtlich 2008 erscheinenden Film zu The Rum Diary.

BFBS

Juni 18, 07 by alohastone

Ich hatte gehofft das heisst “Big Fuckin’ Boobies, Sucka!”. Es bedeutet aber “British Forces Broadcasting Service“. Schade eigentlich.

So schnell kann’s gehen

Juni 14, 07 by alohastone

LOL

:-o

nyahaha

Ich mag Google. Und Google mag mich. Und, auch wenn das nur von kurzer Dauer sein wird, so war es doch für einen Lacher gut. Und jetzt versuchen wir uns langsam wieder von unter der Gürtellinie Richtung Brain hochzuarbeiten.