John Holt

John Holt ist gestern im Alter von 69 Jahren in einem Londoner Krankenhaus gestorben. Über die genaue Todesursache ist bisher nichts bekannt. Wegen seiner langsamen und romantischen Songs galt er als Vorreiter des Lovers Rock. Und weil das neben Ska & Rocksteady so ziemlich meine Lieblingsschublade in der breit gefächerten Welt des Reggae ist, gehört mindestens ein Mixtape zu seinen Ehren in dieses Blog.

Rest in peace, Brudi. Und danke für die Musik.

HOLT 45 – The John Holt Experience by Rednote Selector on Mixcloud

Quelle: Spiegel Online & Jamaica Observer

David Rodigan

Nach 22 Jahren hat David Rodigan letzte Woche seine Radiosendung bei Kiss.FM an den Nagel gehängt. Der Sender wollte seine Show wohl in die Mitternachtsstunden verschieben, um den Slot für die neue Sendung von Craig David frei zu machen. Für Rodi, der scheinbar eh schon leicht angepisst war dass auf Kiss immer weniger Reggae läuft, war das wohl der berühmte Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte.

„Nö“ hat er gesagt, dafür sei ihm der Reggae zu schade. Ganz oder gar nicht. Auch wenn das nach 22 Jahren sicher keine leichte Entscheidung war. Man könnte jetzt mutmaßen dass der Verweis auf die „billigen Plätze“ einfach am Ego des alten (womöglich sogar einer der ältesten – und erfolgreichsten) Hasen im Reggae-Business, gekratzt hat, und er jetzt die beleidigte Leberwurst spielt.

Aber so wie ich den Teacher einschätze ist er „nur“ enttäuscht, dass der Reggae scheinbar nicht mehr angesagt und massenkompatibel genug ist, um ihn zur Prime Time zu senden. Und dass er das Ding einfach zu sehr liebt um nachts den Lückenfüller zu spielen. Verständlich, wenn man bedenkt dass er schon seit 1990 am Start ist, als Kiss.FM vom Piratensender zur „richtigen“ Radiostation avancierte, und der Teacher erst im Mai diesen Jahres den MBE für seine Verdienste im Zeichen der Musik erhielt.

Jedenfalls: die Sendung gibt’s nicht mehr. Und auch wenn ich sie nie regelmäßig gehört hab, macht’s mich doch ein bisschen traurig. Denn schließlich war David Rodigan derjenige der mich erst so richtig zum Reggae gebracht hat. Damals, im U-Club, als er plötzlich die Bühne betrat, und ich dachte „wat is dat für’n Mathelehrer?“

Als er dann die übelsten Bretter auflegte, und abging wie auf einer Mischung aus XTC und Speed. Rumbrüllend, mitsingend, mittanzend, und in voller Extase aus Liebe zur Musik. So hab ich mir einen Selecta immer gewünscht. Und seine Selection bringt mich – bis heute – immer in Verzückung.

Auch wenn andere schon von ihm gelangweilt sind, weil er „immer dasselbe“ auflegt: mich kriegt er jedesmal geflasht. Und ich freu mich immer auf Silverster-Shows in Wuppertal mit David Rodigan. Mit keinem anderen Sound lässt sich das neue Jahr so schön und friedlich begrüßen, wie mit David Rodigan. „One Love“ von Bob Marley als erster Tune im neuen Jahr – was gibt’s positiveres? Und welcher andere DJ zockt genauso euphorisch „Pon De River“ wie „My Boy Lollipop“? Welcher andere Selecta kann sagen „Damian Marley sent me this in an email yesterday“, oder kann von sich behaupten Bob Marley persönlich gekannt zu haben? Ich kenne keinen.

Und deswegen find‘ ich’s umso schöner, dass es Puppo Albo scheinbar genau so geht, und er sich direkt mal die Zeit nimmt ein angemessenes „Big Up“ in Richtung UK zu schicken.

Alborosie – Sir David Rodigan is an Icon

Genau wie David Rodigan, eine der coolsten Säue im Reggaebusiness. Und in meiner persönlichen „Hab ich dicksten Respekt für Sammlung“ einer der ganz großen. Und, nebenbei bemerkt, auch der Grund warum ich das letzte Video von Gentleman & Richie Stephens feiern kann. Nicht so sehr wegen dem Track, der zwar cool, aber lange nicht herzzerreißend geil ist. Sondern nur weil sich Puppo Albo in den Hintergrund „geschummelt“ hat. Wer ihn findet, kriegt’n Bier spendiert ;)

In diesem Sinne: Big up Rodi, Big up Albo. Blessed love. Riddim!

Alborosie – My Lady

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Folgendes erreichte mich soeben per Mail über MPM:

Liebe Pressepartner,

wir wenden uns aufgrund des Todes des RAG-MCs Michael Galla an euch und wollen an dieser Stelle unser Beileid audrücken.

Stellvertretend für RAG möchten wir auf die Memorial Jam für Galla am 04. September in Bochum aufmerksam machen und bitten um Weiterleitung, Verbreitung und zahlreiches Erscheinen.

In Gedenken an ihren langjährigen Freund haben Aphroe, Pahel und Mr. Wiz einen Nachruf verfasst, der hier zu lesen is.

RAG zur Galla Memorial Jam

„Da wir alle zunächst aus anonymer Quelle über das soziale Netzwerk von der Tragödie des Todes von Galla erfahren mussten, und einige Stunden vergingen bis es Gewissheit für uns gab, haben sich die Meldungen und Kondolenzeinträge überschlagen und die damit einhergehenden Fehlinformationen wie z.B. der falsche Todestag und die eigentliche Ursache.

Wir haben uns deshalb so lange zurückgehalten, weil die Todesursache zunächst nicht eindeutig zu bestimmen war. Ebenso war die verbliebene Schwester zunächst nicht auffindbar, was hieß:  Um ein anonymes Begräbnis, zu dem es dann gekommen wäre, zu verhindern haben sich einige seiner engen Freunde zusammen getan und die verantwortliche Organisation seiner Beisetzung übernommen.

Damit unserem Freund Galla eine würdige Beerdigung zuteil werden konnte, wurde in der Zwischenzeit alles nötige in die Wege geleitet.

Da der ganze Prozess natürlich mit enormen Kosten verbunden ist, und es ohnehin eine Geste des Respekts ist, haben seine Freunde eben auch sehr kurzfristig ein MEMORIAL JAM organisiert zu dem sehr viele Wegbegleiter von RAG & GALLA selbstverständlich zugesagt haben in dem Rahmen mit einem kurzen Programm aufzutreten und GALLA und sein Leben gebührend zu feiern. Ihr ALLE seid herzlich eingeladen auf diese positive Weise Abschied von einem großen Menschen mit einem noch größeren Herz zu nehmen, und anschließend mit einem Lächeln nach Hause zu gehen.

Ein besonders herzlicher Dank gilt an dieser Stelle bereits allen teilnehmenden Künstlern, Crews, Djs, etc. die sich selbstverständlich bereit erklärt haben auf sämtliche Vergütungen zu verzichten, damit alle Einnahmen, die mit der Veranstaltung erzielt werden, auschließlich darauf verwendet werden können die entstandenen Kosten der Beisetzung für H.M. Galla zu decken.

DA IHR SICHERLICH VERSTÄNDNIS DAFÜR HABT, DASS WIR IN DER KURZEN ZEIT NICHT ALLE BERÜCKSICHTIGEN KONNTEN, DIE AUCH GERNE PARTIZIPIERT HÄTTEN, gibt es hier die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme: rag@mpmsite.com

In diesem unseren Sinne
Die erweiterte RAG Crew & Family

Anbei auch der bereits erwähnte und verlinkte Nachruf der RAG:

„Wenn man Schriften trauen kann, warum trauern wir dann…?“
M.Galla *14.11.1972 † 09.08.2011

Wir sind zutiefst bestürzt, denn am 09.08.2011 wurde ein Mensch aus unserer Mitte gerissen der uns allen sehr viel bedeutet hat. Dessen Schicksal so schwer wog, dass die Last – selbst auf mehrere Schulterpaare verteilt – für jeden einzelnen wahrscheinlich schon kaum zu ertragen wäre.

Heinz Michael Galla, der am 14.11.1972 in Bochum-Wattenscheid geboren wurde, ist in der Nacht zum 09. August 2011 an den tödlichen Folgen eines Hirninfarkts verstorben. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt allein in seiner Heimatstadt Bochum. Er hinterlässt eine trauernde Schwester, eine Nichte, drei Pflegegeschwister und eine Menge ratloser Freunde und Wegbegleiter.

Michael Galla, der den meisten als der Rapper „Galla“, der Formationen Filo Joes (zusammen mit Pahel Brunis) und der Ruhrpott AG / RAG (zusammen mit Pahel Brunis, Gabriel Saygbe (Mr. Wiz) und Karsten Stieneke (Aphroe) bekannt ist, möchten wir als Ausnahmetalent bezeichnen. Seine echte lyrische Tiefe war geprägt von seinem melancholischen Wesen, geprägt von einem aufs Härteste geprüften Seelenzustand.

Als er zunächst seinen Vater im Alter von 18 Jahren und einige Zeit später auch seine Mutter auf dramatische Weise verlor, führte ihn das an die Grenzen des Erträglichen.

Seine Kraft schöpfte er in dieser Zeit aus seiner Liebe zur Lyrik, die, wenn sie von ihm kam, vielen anderen Menschen ebenfalls Hoffnung und Stärke gab. Seine Texte sind ein Resultat von Grenzerfahrungen und der eigenen Schicksalsbewältigung. Oft schon hatte er den Tod in seinen Texten thematisiert statt tabuisiert („Requiem“) – das Leben und die Liebe mystifiziert statt glorifiziert („Ohne Gewähr“ und „Türkischer Honig“). Ein Album wie „Unter Tage“ (1998) wäre ohne die Bildsprache von Galla nie das gewesen, für das es bis heute so geschätzt wird.

Michael hatte aber auch eine andere Seite, eine träumerische, fröhliche, lebensfrohe – ja, eine draufgängerische.

Diese Seite zog ihn vielleicht auch im Jahr 2002 aus dem Ruhrpott nach Berlin, bestärkt von einer neuen Beziehung und der Idee eines eigenen Ladens mit Namen „Hoodlum“, welchen er in Berlin Kreuzberg eröffnen sollte. Im Jahre 2004 kreierte er in und mit einem völlig neuen Umfeld sein Solo-Album „Swing-Kid“ (produziert von Tre). Nachdem sowohl das Musik- als auch das Textilgeschäft nicht mehr zum Lebensunterhalt beitrugen, und er seine Existenz gefährdet sah, flüchtete er sich in das Berliner Nachtleben. Als daraufhin noch seine Beziehung zu scheitern drohte, fehlte ihm der Halt, den er immer wieder in Form eines „Co-Piloten“ gefunden hatte. Diese Rolle hatte oft und lange sein alter Partner Pahel übernommen, aber auch zeitweise andere enge Freunde und seine Lebenspartnerinnen.

Leider hat Michael zu dem Zeitpunkt bereits die meisten Brücken in die alte Heimat abgebrochen und es wurde für seine „alten“ Freunde immer schwerer ihn zu erreichen. Gebeutelt vom anhaltenden Job- und Wohnungswechsel und den damit verbundenen Anstrengungen, kehrte Michael schließlich im Jahre 2008 mittellos in seine Heimatstadt Bochum zurück. Sein einst so großer Überlebenswillen schwand. Der schonungslose Umgang mit seiner Gesundheit führte zu diesem abrupten Ende mit nur 38 Jahren.

Wir trösten uns gegenseitig in dem Glauben, dass die Zeit der harten Prüfungen und Schmerzen vorbei ist und es ihm besser geht, seit er von uns ging.

Wir vermissen Dich! In Gedenken.
RAG (G.Saygbe / P.Brunis / K.Stieneke)

Doze von TooStrong hat außerdem einen Tribut für Galla fertig gemacht. Inklusive ein paar unveröffentlichter Zeilen von Galla selbst. Rest in Peace.

[audio:TIMEOUT__Galla___Pure_Doze__-_Tribut.mp3]

Download (MP3 / Rechtsklick > Ziel speichern unter)

Torch - Blauer Samt

Ja Freunde, ihr habt richtig gelesen. Nach RAG bringt nun auch Torch seinen Meilenstein der Deutschrap-Geschichte nochmal in die Läden. Über sein Label 360° Records soll – in Zusammenarbeit mit Columbia Deutschland – anlässlich seines 40. Geburtstags am 30. September diesen Jahres ein Re-Release erscheinen.

Gleichzeitig dazu steigt in Torchmanns Heimatstadt Heidelberg ein „40 Jahre Torch“ Konzert. Dabei wird er unterstützt von Toni-L, Denyo, Jan Delay, D-Flame, Curse, Die Funkverteidiger, MC Rene, ESA, Ebony Prince, DJ Stylewarz, DJ Dynamite, Can La Rock, DJ Step, DJ Soundtrax und DJ Boogie B. Selbstredend ist das Ding längst restlos ausverkauft – AK wird’s nicht geben.

Wer also keine Karte hat, dem bleibt „nur“ die freudige Nachricht dass „Blauer Samt“ nach sechs Jahren „Sold Out!“ endlich wieder zu haben sein wird – zu etwas humaneren Preis als bisher bei eBay. Offen bleibt natürlich die Frage ob das Ganze auch auf Vinyl erhältlich sein wird, oder ob es sich hierbei um ein reines CD- / Digital-Re-Release handelt.

So oder so: DIE Gelegenheit nochmal zu supporten, seine Sammlung zu vervollständigen, und natürlich das Ding an alle weiterzugeben die es noch gar nicht kennen (soll’s geben!).

In diesem Sinne.

http://www.youtube.com/watch?v=EcvPVwzcbC0]

Michael Galla, vielen besser bekannt als Galla von der Ruhrpott AG, ist heute in der Nacht zum 09. August gestorben. Über die Umstände ist bisher nichts bekannt, aber wer heute Facebook oder Twitter ansurft und sich für deutschen Rap interessiert, findet überall Beileidsbekundungen. Egal ob Aphroe, Pahel, Pal One, die Funkverteidiger, Inflabluntahz, Donato, HHV, Mixery Raw Deluxe… alle die was für Lyrik und Hip-Hop übrig haben, zollen ihm heute Respekt und sagen nochmal danke. Denen möchte ich mich hiermit anschließen. Mein Beileid an die Familie, alle Freunde, Bekannte, und Fans. Vielen Dank für die Musik. Ruhe in Frieden.

UPDATE: Mittlerweile gibt es einen Nachruf der RAG, in dem die Umstände sowie der Zeitpunkt seines Todes aufgeklärt werden. Außderdem haben sich Gallas Freunde zusammengetan, um eine Memorial Jam auf die Beine zu stellen, aus deren Erlös ihm ein angemessenes Begräbnis ermöglicht werden soll. Alle Infos dazu hier im Blog.

http://www.youtube.com/watch?v=EeWKFrX70aw]

Am letzten Wochenende stieg in Bonn wieder das kostenlose Ein-Tages-Festival Rheinkultur.

An der Hip Hop Bühne war es brechend voll und es wurde laut Festivalleitung von zwei Gruppierungen eine so agressive Stimmung verbreitet, dass beschlossen wurde Haftbefehls Auftritt abzusagen und zu warten, bis sich die Stimmung beruhigt. Dass dies keineswegs deeskalierend wirkte, zeigen folgende Videos, auf denen zu sehn ist, dass Leute aus dem Publikum die Bühne stürmen und randalieren.

Quelle: TightLife Blog / auch bei: laut.de & rap.de

http://www.youtube.com/watch?v=PVc_hcPAnWs]

Auf YouTube stehen weitere Videos. Ich würde mal sagen: ganz schön peinlich für Hip-Hop-Deutschland. Und genau der Grund warum ich immer dreimal überlege, mir Hip-Hop Live zu geben. Vielleicht denkt mal einer nach, zu welcher Art von „Männern“ er seine Fans da erzieht. Kids die sehen dass das große Vorbild Pfefferspray mit sich rumträgt finden’s scheinbar auch geil auf kostenlosen Festivals Equipment zu zerstören und Lautsprecher auf ihresgleichen zu werfen.

http://www.youtube.com/watch?v=S1kQchMK7kM height=25]

Zeit dass da mal jemand Randale in der Sonderschule macht!

http://www.youtube.com/watch?v=S4MvyjtLfVs]

gulli.com/news/anonymous-startet-operation-gema-gema-de-offline-2011-06-19

Das Internet-Kollektiv Anonymous hat der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) den Krieg erklärt. Die Aktivisten beurteilen die hohen Forderungen der Gesellschaft an YouTube bezüglich der Verlagsrechte für Musikvideos als Einschränkung der Netzneutralität. Die Aktion zeigt schon Wirkung: Gema.de ist aktuell nicht erreichbar.

Google hat sich mit der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) immer noch nicht auf einen Vertrag einigen können, der es deutschen Nutzern ermöglicht Musikvideos zahlreicher Labels auf der Videoplattform YouTube anzusehen.

(…)

Hauptproblem bei den Verhandlungen sind augenscheinlich die hohen Forderungen der deutschen Verwertungsgesellschaft, die pro Aufruf eines Musikvideos 13 Cent verlangt. Da Google diese Summe durch simple Werbeeinnahmen nicht decken kann, muss eine andere Lösung her. Statt nachzugeben fing die GEMA während der Debatte jedoch einen Rechtsstreit an und verklagte den Konzern YouTube, da rund 10 Videos auf YouTube nicht gesperrt waren. Nun liegen die Gespräche auf dem Trockenen.

Das Internet-Kollektiv Anonymous schaltete sich nun in die Geschehnisse ein und erklärte der GEMA den Krieg.

http://www.youtube.com/watch?v=g-qFLX26-O8]

… aber was die Sache erst richtig rund macht:

Die Deutschland-Chefs von Sony Music und Universal Music attackieren die Gema. Die Verwertungsgesellschaft verhindert hartnäckig die Sendung zahlreicher Songs auf YouTube. Der Verdacht der Platten-Manager: Die Gema sei noch nicht im Digitalzeitalter angekommen.

(…)

Auch der Deutschland-Chef von Sony Music, Edgar Berger, verliert die Geduld: „Alles muss durch ein Nadelöhr, den Gema-Aufsichtsrat. Einige Mitglieder scheinen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen zu sein“, sagt er auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE. Es gebe „offenbar kein Interesse daran, werbefinanzierte Musik-Streamingdienste wie Vevo, YouTube und Spotify in Deutschland zuzulassen“, so Berger. Dadurch entgingen den Künstlern und den Musikkonzernen potentielle Einnahmen in Millionenhöhe.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,768816,00.html

Da fällt einem doch nix mehr ein. Außer: Popcorn!

Bobby Hebb (eigentlich Robert Von Hebb; * 26. Juli 1938 in Nashville, Tennessee; † 3. August 2010 ebenda) war ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter. Bekannt wurde er 1966 durch seinen Hit Sunny.

Seine Eltern William und Ovalla Hebb waren beide blinde Musiker. Seit seinem neunten Lebensjahr trat Bobby Hebb zusammen mit seinem älteren Bruder in Nashville auf.

Am 23. November 1963, dem Tag nach der Ermordung von John F. Kennedy, kam sein Bruder in einem Nachtclub außerhalb von Nashville bei einer Messerstecherei ums Leben. Hebb war durch diese beiden kurz aufeinanderfolgenden tragischen Ereignisse am Boden zerstört und suchte Trost beim Songschreiben. Sein einziges Bestreben war dabei nach eigenen Aussagen, an bessere Zeiten zu denken, da das Leben ihm zu diesem Zeitpunkt als so düster erschien. Das Ergebnis war Sunny.

Rest in peace. Thank you for the music.

http://www.youtube.com/watch?v=ubvYQxTXO3U]