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Coast To Coast (227)

Achtzig Tage in Achtzig Songs

Ich grüsse euch, werte AlohaStone – Compañeros!

Was eine Ehre hier ein paar Zeilen zu hinterlassen, die mir am Herz liegen.

Meine Heimat liegt in Glauchau / Westsachsen, „Dunkeldeutschland“ hat man mir in Mönchengladbach mal gesagt. Aus der Umgebung stammen auch fünf meiner Freunde , die es sich zum Ziel gesetzt hatten, ab dem ersten August 2009  die Vereinigten Staaten von Amerika in 80 Tagen mit dem Fahrrad zu durchqueren. Tatsächlich waren sie bereits nach 68 Tagen an ihrem selbsternannten Ziel angekommen und konnten den Rest der Zeit noch geniessen. Man sollte nicht denken so eine Reise wird ins Blaue gestartet, natürlich nicht… aber meine Leute sind von einem ganz besonderen Schlag. So begannen sie ihre Tour mit einem Google Ausdruck…

Das war natürlich nur der Anfang. Hier mal noch ein Auszug aus dem Tagebuch der Jungs, ein Resümee passt doch am besten um das Ganze mal zu beschreiben:

Wir kehren zurück

In eine Welt aus I-Pods und Wäschetrocknern. Zurück in in eine Welt in der für Viele der Fernseher die einzigen Höhepunkte des Lebens setzt. Eine Welt die so schnell geworden ist, dass Viele die Orientierung verlieren und vom Strom der Möglichkeiten überholt werden. Manch einer findet seinen Platz nicht, weil er nicht weiss, wo er anfangen soll zu suchen.

Wir sind am Ziel

Einer langen Reise, die so anders war. Die Sonne weckte uns und schickte uns am Abend zu Bett. Nichts als Hunger, Durst und die Sehnsucht nach Wärme und Schlaf im Zentrum des Bewusstseins. Entschleunigung. Selbst Uhrzeiten werden überflüssig. Fahrräder rollen langsamer als Autos. Man begreift sein Leben wieder.

Wir liebten den Tag

Denn er war voller Möglichkeiten. Am Morgen war der Abend noch ungewiss. Und immer wieder diese unglaublichen Menschen. Der Respekt für unsere Tour war grenzenlos und keine Grenzen kannte auch die ungeahnte Freundlichkeit. Reisen ist Völkerverständigung. Vorurteile können unterwegs nicht überleben.

Nun endlich am Ziel

Und zurück am Anfang. Der Blick in die Zukunft birgt viele Ungewissheiten. Wir sollen wieder nicht mehr nur an den Tag denken, sondern an unser ganzes Leben. Komisch. Dabei leben wir doch jeden Tag.

Wir freuen uns

Darüber, dass wir unser Ziel erreicht haben und nach Hause fliegen. Warum eigentlich? Die Welt ist grossartig! Abenteuer warten aller Orten noch auf uns!

Wir sind verliebt

Nicht in die Welt. In unsere wunderbaren Freundinnen, die auf uns warten. Kein Sonnenuntergang in den strahlendsten Farben scheint so tief ins Herz wie das Glitzern in den Augen der Frau die man liebt.

Wir kehren zurück

Und freuen uns darüber. Denn eigentlich brauchen und mögen wir diese schnelle Welt. Abenteuer sind nicht für die Ewigkeit. Unsere Familien, unsere Freunde, unsere Heimat sind es für Menschenleben wohl. Auf Dauer können wir nicht ohne Autos und Handys und Fernsehgeräte leben. Das ist unsere Welt und nichts daran ist schlecht.

Wir kehren zurück

Und zwar nicht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir haben Beide weit aufgerissen, denn sie haben viel Schönheit gesehen. Wir wissen heute, dass keiner von uns im Alter den vertanen Chancen der Jugend nachweinen muss.

Wir sind nicht einzigartig

Darauf haben wir nie Anspruch erhoben und werden es nie tun. Andere Menschen machen andere Touren. Grössere Touren. Sie erleben mehr, sie reisen weiter, sie stellen uns in den Schatten. Gegen sie wirkt unsere Leistung winzig.

Wir kehren zurück

Als dieselben Menschen wie noch im Juli. Und doch zeichnet diese Tour uns aus. Denn die meisten Menschen machen nichts vergleichbares. Wir haben einen Traum verwirklicht. Nicht für irgendwen. Für uns.

Wir kehren zurück

Und haben gelebt! Was gibt es Besseres?

 

 

Warum denn jetzt aber „Achtzig Tage In Achtzig Songs?“ Jetzt komm ich ins Spiel. Musik ist Leidenschaft, da muss ich euch ja nix erzählen. Aber als besagte fünf Freunde planten den Menschen in unserer 25000 – Einwohner Stadt von ihrer From Coast To Coast – Reise zu erzählen, musste ich einfach loslegen, sämtliche geschriebene und erzählte Worte zu sammeln. Jeder erlebte Tag wurde in Form von Rocksteady, Soul, Folk, Hip Hop und Electronica nachempfunden und zum ersten Mal am 19. März 2010 eben im Stadttheater Glauchau zusammen mit zahlreichen Fotos und Anekdoten präsentiert. Meine glühende Hingabe an sämtlichen Output Joe Strummer’s wird hier sicher erkannt, das muss so sein. Seit Jahren zähle ich diesen Mensch unter meine grössten Inspirationen und der Eighty Days In Eighty Songs Mix ist nun endlich mal meine persönliche Hommage.

Den Mix könnt ihr am 18. August 2011 ab 18 Uhr auf eurer Lieblingsradiostation hören. Außerdem seit dem 01. Dezember 2011 wann und wie oft ihr wollt auf der Laid Back Radio Mixcloud Seite. Mehr Fotos auf Flickr, Videos auf Vimeo (Tip: View In Couch Mode) und Infos auf Facebook. Bei Fragen einfach Kommentar reinhauen und ich melde mich. Danke fürs Lesen, auf bald.

Ronny Ramone a.k.a. Milky Ray

faveous_logo

Faveous Invites abzugeben

Dank @cptpudding (Blog) bin ich auf Faveous gestoßen. Laut Seitentitel „The place for everything you like“. Zu deutsch: Faveous sammelt alles was man auf Facebook „liked“, auf Twitter „favt“, im Google Reader mit Sternchen markiert, bei delicious speichert, etc. Also im Grunde alles was man irgendwo gut findet.

Für Leute die in verschiedenen Netzwerken unterwegs sind, gerne mal nur ein Sternchen setzen, und dann später Probleme haben ihren gesammelten Kram wiederzufinden, sehr (!) praktisch. Gerade die Blogger-Kollegen kennen vielleicht das Problem, dass man unterwegs am Handy schonmal Tweets favorisiert, sich Sachen im Reader markiert, oder Beiträge auf Facebook gut findet, aus denen man daheim am Rechner einen Blogeintrag machen will. Zu Hause angekommen hat man dann unter Umständen Probleme die Sachen wiederzufinden, oder einfach keine Lust alle Netzwerke nochmal abzugrasen.

Mit Faveous kein Ding mehr. Sobald einmal alle Netzwerke eingerichtet und authorisiert sind, muss man zum wiederfinden nur noch faveous.com aufrufen, und bekommt alles chronologisch sortiert präsentiert. Wer möchte kann seine Faveous-Seite auch öffentlich machen und den Link weitergeben.

Dadurch dass man keine extra Software installieren muss fluppt das ganze viel besser als mit Evernote oder Konsorten. Für mich die optimale Lösung um interessanten Content zu sammeln und später in einem Rutsch abzuarbeiten.

Faveous unterstützt derzeit Twitter, Facebook, YouTube, Google Reader, delicious, Instapaper, tumblr und Vimeo.

Wer es mal selbst ausprobieren möchte lässt einfach einen Kommentar da und bekommt einen Invite per eMail. Fünf hab ich vorerst anzubieten.

Zu gewinnen: Gelaskin Dr. Gonzo

Ich hab vor einiger Zeit ’ne Sammelbestellung bei Gelaskins Deutschland aufgegeben und für mich und ein paar Kollegen Folien zum iPod und Laptop pimpen bestellt. Fälschlicherweise wurde mein iPod-Skin „Dr. Gonzo“ doppelt geliefert und die Jungs haben gesagt ich darf ihn behalten. Für lau, aus Kulanz. Da ich aber nur einen iPod Classic besitze, und auch sonst niemanden kenne der noch einen hat, dachte ich, ich verlos‘ das Ding einfach hier und mach meinen Stammlesern (zumindest einem von euch) damit ’ne Freude.

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Wordle

So sehen meine del.icio.us Links als Wordle-Tag-Wolke aus:

Ich glaube eine leichte Tendenz zu WordPress- und Webdesign-Content ist zu erkennen. Plus eine ordentliche Brise YouTube, Mucke, und Filesharing. Passt eigentlich.

Ihr könnt’s ja mal ausprobieren wenn ihr Langeweile habt. Macht auch Bock da Song Lyrics durchzujagen, Pacewon z.B. oder als krassen Gegensatz Tristan Prettyman. Lustiges Teil.