BBC-Doku: Why Democracy? Taxi To The Dark Side

Macht mich einfach nur traurig. Traurig und wütend. Definitiv Not Safe While Eating und schöne Träume bekommt ihr davon auch nicht. Angucken auf eigene Gefahr. Passend übrigens zu meinem Wort des Tages – Waterboarding:

Als Waterboarding oder Wasserkur (nach engl. Water Cure) wird eine Foltermethode bezeichnet, die in verschiedenen Staaten Anwendung findet.

Prinzip

Beim Opfer wird durch Ausnutzen des Würgreflexes physiologisch der Eindruck unmittelbar drohenden Ertrinkens hervorgerufen, indem die Atmung durch ein Tuch, das ständig mit Wasser übergossen wird, stark erschwert wird. Durch das Fixieren des Folteropfers in einer Position, in der sich der Kopf tiefer befindet als der restliche Körper, soll das Eindringen von Wasser in die Lungen und ein darauf folgendes tatsächliches Ertrinken verhindert werden.

Laut Berichten bricht der Widerstand der meisten Opfer in weniger als einer Minute. Waterboarding gehört zu den Verhörmethoden, die keine körperlichen Spuren hinterlassen (Weiße Folter). Nachträgliche Beweise für Folter im Fall des Waterboardings sind daher schwer zu erbringen.

Einsatz von Waterboarding durch die Vereinigten Staaten

Im Laufe des Jahres 2005 berichteten internationale Medien mehrfach, Waterboarding sei eine routinemäßige Methode des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA und anderer angloamerikanischer Regierungsbehörden bei der Vernehmung von Terrorverdächtigen und auch Teil des SERE-Trainings der amerikanischen Armee, bei der Soldaten auf Gefangenschaft und Folter vorbereitet werden.

Das Bekanntwerden dieser Praxis heizte die ohnehin laufende öffentliche Debatte weiter an, ob die Regierung unter Bush zur Verhinderung neuer Terroranschläge nach dem 11. September möglicherweise Verstöße gegen Menschenrechte und Genfer Konvention in Kauf nehme. Im Zusammenhang mit Waterboarding erklärte ein Regierungssprecher, die amerikanische Regierung sehe dieses als akzeptable Verhörmethode von Gefangenen an, weil es sich dabei nicht um eine Foltermethode handele.

Bereits zuvor hatte die amerikanische Regierung die Gefangenhaltung von Terrorverdächtigen auf dem Stützpunkt in Guantánamo damit gerechtfertigt, dass sie diese nicht als Kriegsgefangene im Sinne der Genfer Konvention betrachte. Joyce Hens Green, Richterin beim Amtsgericht für den Staat Columbia, hat in ihrem Urteil vom 31. Januar 2005 diese Praxis jedoch für illegal erklärt. Vor diesem Hintergrund erregte im Oktober 2006 der amerikanische Vizepräsident Dick Cheney Aufsehen, indem er sich weiterhin zu Waterboarding bekannte und auf die Frage eines Radioreporters, ob er die Infragestellung von Waterboarding nicht für „ziemlich dumm“ halte „angesichts der Gefahr, der wir gegenüberstehen“ antwortete: „Ja, ich stimme zu.“ In Folge öffentlichen Drucks hat die amerikanische Regierung Waterboarding mittlerweile von der Liste der genehmigten Folterpraktiken, die nach dem 11. September 2001 aufgestellt wurde, gestrichen. Anfang Oktober 2007 tauchte jedoch ein geheimes Papier des amerikanischen Justizministeriums bezüglich CIA-Verhörmethoden auf, in dem Waterboarding weiterhin als gesetzeskonform gewertet wird. Eine Gesetzesinitiative zum Verbot umstrittener Verhörmethoden, darunter Waterboarding, stoppten die Republikaner im amerikanischen Senat im Dezember 2007 mit Hinweis auf einen Formfehler. Präsident George W. Bush hatte zuvor angekündigt, im Falle einer Annahme des Gesetzentwurfes sein Veto einzulegen. Nach Annahme des Gesetzesentwurfes durch den Kongress hat Präsident George W. Bush mit der Begründung: „Das mir vom Kongress übermittelte Gesetz nimmt uns eines der nützlichsten Werkzeuge im Kampf gegen den Terror“, Anfang März 2008 sein Veto eingelegt. Der Versuch der Demokraten, das Veto durch eine 2/3-Mehrheit im Repräsentantenhaus zu kippen, scheiterte.

Fickt euch doch alle ins Knie ihr Anzug tragenden, Papier schubsenden, Bullshit labernden, mit dem Helikopter in die Krisengebiete fliegenden Abgesandten des Teufels. Legt euch mal selber auf so nen Tisch und lasst euch von den Angehörigen der zu Unrecht inhaftierten und durch Folter getöteten “Terrorverdächtigen” ne Waterboarding-Session verabreichen – und dann sagt mir nochmal dass das keine Folter ist. Vielleicht habt ihr ja danach noch Lust ein paar Wochen in Handschellen an der Zellendecke “abzuhängen” während man euch von hinten in die Knie tritt. Oder euch selber vollzupissen und zu scheissen. Oder oder oder. Ich möchte fast wetten wenn ihr die Art von “Urlaub” hinter euch habt erzählt ihr den Leuten die euch verhören auch genau das was sie hören wollen. Wixer verdammte.

[google -7553360276446246577 Taxi]

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