alohatracks / märz 16

Neuer Monat neues Glück: ich will mal versuchen dieses Blog wieder ein bisschen mit Leben zu füllen.

Im Zuge dessen gibt’s die neue Serie alohatracks, in der ich (hoffentlich) am Ende eines jeden Monats meine Likes auf Soundcloud sammeln werde. So, wie der Pascal das mit seinen Round-Ups drüben bei itsrap auch schon seit Ewigkeiten macht.

Für den März mit dabei: Ikotu, Twit One, digitalluc & Bill adlib, TSI, und DJ ARA. Viel Spaß!

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image by f. ermert (cc-by)

Pä Dde – Sol III Ende (DJ-Set)

Für gewöhnlich hör ich ja echt selten Technosets zu Hause. Im Club is‘ geil, aber in den eigenen vier Wänden schallt dann doch eher Beatmucke, Hip-Hop, Jazz oder Reggae aus den Boxen.

Was aber der Kollege Pä Dde von den Firlefanzis zum Sommerende rausgehauen hat, lässt mich echt frohlocken! Gerade in den letzten Tagen läuft das Ding sowohl im Auto als auch zu Hause rauf und runter. „Monday mood at the end of summer love III“. Ziemlich traurig, aber Balsam für die Seele! Gerade weil’s eher entspannt daher kommt, ist das genau der richtige Sound für zu Hause. Trotzdem drückt’s ein bisschen von unten rechts, und bringt die Säfte schonmal in Wallung.

Ich ziehe den Hut, und geb’s hiermit weiter. Spendiert dem Ding mal die Standboxen im Wohnzimmer. Laptop-Boxen oder iPhone-Kopfhörer gehören in die Schublade „Perlen vor die Säue“.

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paedde

Helge Schneider erklärt Jazz

In der neuen Webserie „Helge Schneider erklärt Jazz“ auf BR Klassik haben sie einen echten Experten zu Wort kommen lassen, um dem großen Mysterium des Jazz auf den Grund zu gehen. Objektiv, sachlich, wahrheitsgetreu, und natürlich musikalisch untermalt. Genau so wie man das erwartet.

Da fragt man sich doch, warum da nicht schon früher jemand drauf gekommen ist.

Folge 1 ging heute online. Die zweite kommt am 29. Dezember.

Helge Schneider erklärt Jazz 2

Klick aufs Bild führt zum Video / via Blogrebellen

Aloha Mixtape – Gizzle Edition (Download)

Hallo Lieblingsblog. Ich bin’s, der aloha.

Ich hab mich hier ’ne Weile nicht blicken lassen – aus verschiedenen Gründen.

Zum einen, weil das Feeling weg war. Ich hatte keine Lust mehr stundenlang irgendwelchen Kram zu suchen und zu kommentieren, der es wert ist dass man ihn teilt. Wollte mich nicht unter Druck setzen, jede Woche x Beiträge posten zu müssen, damit mir die Leser nicht abhauen. Muss aber deswegen auch nicht gleich das ganze Blog einstampfen. Mein Mitteilungs Musikteilungsbedürfnis hat sich einfach in den Herbsturlaub verabschiedet. Das passiert glaub ich jedem mal, der gerne schreibt.

Dazu kommt, dass wir zu neunt die Partyreihe „Tanz & Firlefanz“ ins Leben gerufen haben. Wir haben in Köln drei dicke und ein paar kleinere Parties auf die Beine gestellt. Wir haben DJs aus Berlin einfliegen lassen, Hotels gebucht, Flyer und Plakate gedruckt, uns einmal die Woche zum Meeting getroffen, und alles in allem einfach viel Arbeit, Zeit und auch Geld investiert, um Partys mal so durchzuziehen, wie wir uns das wünschen würden.

Das hat enorm viel Spaß gemacht, uns alle neun extrem bereichert, und mir persönlich so viel gegeben, dass mir das bloggen überhaupt nicht gefehlt hat.

Außerdem, und deswegen schreibe ich jetzt diese Zeilen, gab es da ein Mädchen das ich im letzten halben Jahr besser kennen und vor allem lieben gelernt habe. Alle Zeit und Aufmerksamkeit, die nach Freunden und T&F noch übrig war, habe ich ihr geschenkt. Und wenn es nicht so wäre wie es ist, würden wir jetzt zusammen am Strand liegen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Aber “ehrliche Gefühle sind stärker als ein Teil zu nehmen”. Und nur weil es echt ist, muss es noch lange nicht einfach sein. Daraus entstand diese, als Mixtape verpackte Playlist der letzten vier Wochen emotionaler Achterbahnfahrt. Eine Kopie läuft nun schon länger im aloha Basement, eine schlummert auf einem Walkman an einem Strand in Thailand, und eine steht nun auf hearthis.at als Stream & Download für jede/n bereit, der / die sie gebrauchen kann.

Vielleicht nicht unbedingt das, was der Durchschnittsotto an Weihnachten hören will. Aber auf jeden Fall das, was mich so durch die Tage bringt. “Heftig bis deftig, zart bis hart, deutsch oder englisch”, wie Johannes schreibt. Und damit bringt er nicht nur den Mix, sondern auch den Grund für den Mix besser auf den Punkt, als er vielleicht ahnt.

Aber bevor ich allzu sehr in Befindlichkeiten abdrifte, lassen wir lieber die Musik sprechen:

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Tracklist

  1. Intro (What’s Love)
  2. D’Angelo & The Vanguard – Really Love
  3. Skit (Big Bites)
  4. Döll – Was mir auffällt
  5. Lakmann – Tabbis Song
  6. MistahNice – Psychiater (feat. Lakmann One)
  7. Skit (Addiction)
  8. Döll – Weit entfernt
  9. Tice – Bis auf den Grund (feat. Lakmann)
  10. Lakmann Freestyle
  11. Verrückte Hunde – Lass sie gehen
  12. Skit (Champagner auf’s Haus)
  13. Coco Reynolds – Track 01 (Dufsen RMX)
  14. Juju Rogers – Monkey
  15. Skit (Temple)
  16. All The Luck In The World – Low Beams
  17. All The Luck In The World – Conquer
  18. Skit (Surrender)
  19. The Broken Circle Breakdown Bluegrass Band – The Boy Who Wouldn’t Hoe Corn

Die große Liebe ist der Mensch,
der dir am wenigsten auf die Nerven geht.

http://www.vice.com/de/read/grosse-liebe-920

Statik Selektah – Beautiful Life (feat. Action Bronson & Joey Bada$$)

Statik Selektah, Action Bronson & Joey Bada$$ – die Jungs wissen wie’s geht. Im neuen Video zu „Beautiful Life“ wird sich hart gefreut, und das Leben zelebriert.

Zugegeben, alles sehr „MTV-mäßig“. Der guten Laune kann man sich aber trotzdem nicht entziehen. Könnte auch an dem „Scheisse das kenn ich doch!“ Sample liegen.

via 16Bars

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Die Nummer stammt aus Statik Selektahs Album „Lucky 7“.

JuJu Rogers – Monkey

Ende Juli feierte das Musikvideo zu „Monkey“ von Juju Rogers Premiere. Gecatcht hat mich vor allem der Beat, der zum „repeaten“ einlädt.

Seitdem ist ein guter Monat ins Land gezogen, und ich wollte mir immer mal das dazugehörige Album anhören. Das hab ich nun gestern endlich mal getan, und hatte allein des Titels wegen schon hohe Erwartungen.

„From The Life Of A Good- For-Nothing“ – da fühlt man sich als Hallodri und Müßiggänger mit gelegentlichem Hang zur Melancholie doch direkt angesprochen.

Und, um das schonmal vorweg zu nehmen: die Erwartungen wurden erfüllt. Lange hab ich kein so schönes Rapalbum mehr gehört. Das mag daran liegen dass mich der meiste Kram langweilt, und ich für den „modernen Shit“ zu hängen geblieben bin. Wird aber auch nochmal unterstützt von der Tatsache dass ich mir (auch deswegen) in letzter Zeit so wenig neue Musik reingezogen hab.

Jedenfalls begleitet mich „From The Life Of A Good-For-Nothing“ ab sofort auf allen Abspielgeräten, und will noch einige Male mehr durchgehört werden. Wenn ich das Ding dann auswendig kenne, wird es dazu nochmal einen separaten Beitrag hier im Blog geben. Inklusive ein paar anderer Hörproben, Anspieltips, und mehr Infos.

Bis dahin lasse ich euch mit dem Video zu „Monkey“ alleine, und möchte nur schonmal den Wink in die richtige Richtung geben. Diggt vielleicht selber mal ein bisschen, und hört euch Juju Rogers‘ Mucke an. Da warten Perlen auf euch. Und ein Typ, den zu unterstützen sich lohnt.

Juju Rogers - From The Life Of A Good-For-Nothing

LP kaufen bei: Bandcamp / HHV