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… und dann schreibt dir deine frühere Nachbarin, dass sie gerne deine alte Wohnung übernehmen würde. “Mjoah, hab letzten Monat mit meinem Freund Schluss gemacht. 9 Jahre. Die Luft ist raus. Und wir sind ja alt genug. Wenn man den nächsten Schritt nicht gehen möchte… jetzt brauch ich halt was kleineres. Für mich alleine.”

Und du denkst nur “Yeah, war eh ‘n Penner. Übrigens, coole Schuhe!”

http://www.youtube.com/watch?v=4X2v_0ptZWE

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Geschrieben am von & gespeichert unter Interviews / Ein Kommentar

Nachdem Serdar erst kürzlich zu Gast bei zqnce war, nimmt er in diesem Video selbst die Rolle des Gastgebers / Interviewers ein. Er spricht mit Kitty Kat über ihren Werdegang, Hip-Hop, ihre Zeit bei Aggro Berlin, ihre Familie, und einiges mehr.

Als großer Somuncu- und zqnce-Fan hoffe ich inständig, dass daraus eine neue Serie entsteht, und es nicht bei diesem einen Video bleibt. In meinem Kopf tummeln sich schon haufenweise Namen weiterer interessanter Interviewpartner. Wobei man auch sagen muss, dass Serdar dieses eigenartige Talent hat, selbst aus Leuten, von denen man sonst nichts wissen will, interessante Gespräche rauszukitzeln.

Egal ob Torch, Haftbefehl, Massiv, Frei.Wild, oder Sven Väth: ich will nur, dass es weitergeht!

Aphroe - 2 x 45

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Aphroe - 2 x 45

Nachdem Aphroe im letzten Jahr seine LP “90″ an den Start brachte, die sich als “Hommage an den US-Rap der 90er Jahre” verstand, bringt er uns am 28. Juni diesen Jahres mit “2 x 45” noch einen Nachschlag.

Das Konzept bleibt dabei das Gleiche – nur das Format hat sich geändert:

“Diese Doppel 7“ ist ein Nachfolger zum Projekt „90“, das MPM und ich im Jahr 2012 herausgebracht haben. Es beinhaltet Re:produktionen einiger der memorabelsten US-Rap-Klassiker der Neunzigerjahre. Re:Produziert wurde sie von hiesigen Produzenten, welche die Kultur und die Kunst des Beatschmiedens seit etlichen Jahren studiert und gelebt haben. Was aus einer euphorischen Bierlaune heraus begann – nämlich einfach mal “Time’s Up“ von OC reimpatterntechnisch ins Deutsche übertragen und beatmäßig aus den original Samplequellen und dem über die Jahre gewonnenen Know-How der Produktionsweisen unserer Vorbilder, möglichst nah ans Original heranzukommen – entwickelte sich mehr und mehr zu einem ernstzunehmendem Projekt auf Albumlänge. Es ging darum innerlich Reset zu drücken und persönlich, theoretisch wieder bei Null anzufangen. Auf eine respektvolle Art wollte ich so Erinnerungen und die damit verbundenen Gefühle einer vergangenen Ära wieder aufleben lassen.

Für mich als MC ging es darum, mit dem Flow und der Intonation, sprich der Delivery der Originalstücke mitzuhalten, ohne sich von der gefühlten Grundstimmung zu weit zu entfernen. Dabei textlich aber eine komplett eigene Geschichte, unter den Vorraussetzungen bereits existierender Reimstrukturen zu schaffen. Also nicht bloß sinngemäß oder inhaltlich platt zu übersetzen, sondern vielmehr dieses Konstrukt mit Hilfe meiner Sprachfertigkeiten unabhängig ins Deutsche zu transformieren und damit Bezug auf meine eigene Historie und Zugehörigkeit zu einer internationalen Bewegung zu nehmen.

Was zählt, ist der Eindruck, dass sowohl „alt“ wie „jung“ diese Hip Hop-Hommage gleichermaßen genießen können.“

APHROE

Wer die Releases aus dem Hause MPM schon länger verfolgt, der wird außerdem gemerkt haben, dass Aphroe sich für das Artwork von “2 x 45″ dem Stil der Hi-Hat Club Serie untergeordnet hat. Robert Winter dazu:

Vor 15 Jahren habe ich angefangen seine Texte auswendig zu lernen, und behaupte noch heute der beste Backup von “Stratego” bis “Nackte Stadt” zu sein.
Am 28. Juni kommt einen neue Platte, und er feiert die von mir kreierte HIHATCLUB Serie so sehr, das er sich für sein Cover ihrem Style unterordnet, um ein Teil zu sein..

Bam! was ist Erfolg?
Danke aphroe. eine Liebe Melting Pot Music!

Zwei Tracks aus “2 x 45″ stehen als kleine Appetizer im Netz. Der Pre-Sale im MPM Store läuft schon seit dem 3. Juni; Shipping Date war der 20. Juni. Demnach müssten die ersten Käufer ihre Platte also schon in den Händen halten können.

Aphroe – Nebenan

Aphroe – Ruhrpott State Of Mind (ungemastert)

Tracklisting

  1. Blackmoon – Buck Em Down
  2. D.I.T.C. – Day One
  3. A.T.C.Q. – Electric Relaxation
  4. Nas – New York State Of Mind
  5. Ultramagnetic MCs – Poppa Large (Digital Bonus)

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Mit Rappern, die mit ihrer Musik so viel Geld verdient haben, dass ihre “Fotos aus dem Alltag”, die so durch’s Netz kursieren, sich auf neu gekaufte Lamborghinis und Bugatti Veyrons, oder ihre Schlafgelegenheiten im Privatjet beschränken, kann ich nicht sonderlich viel anfangen.

Nicht, dass ich deren Alltag aktiv verfolgen würde, indem ich Celebrity-Blogs lese, oder besagten Rappern bei Instagram folge. Aber manchmal kommt man an solchen Bildern eben nicht vorbei. Und ich interessiere mich auch nicht nicht für ihre Mucke, weil der Neid mich abtörnen würde.

Irgendwie hat sich in mir nur der Eindruck gefestigt, dass solche äußeren Umstände sich (verständlicherweise) auch auf Herangehensweise und den Anspruch an die eigene Musik auswirken. Der Mensch als solcher will ja immer mehr als er schon hat. Und wenn man mit 2-3 Rap-Alben so erfolgreich war, dass das Forbes Magazine klingelt, reicht einem ein gutes Rap-Album nicht mehr.

Das nächste Album muss dann ein Klassiker werden, was noch nie dagewesenes sein, den Hip-Hop revolutionieren, Next Level Shit sein, oder mehr Kunst als Musik werden. Als Gesamtprojekt, mit entweder glänzend goldenem Cover, oder komplett ohne auskommen.

Und, auch wenn ich den Ansatz völlig verstehen kann, “mal was neues ausprobieren zu wollen”, oder “nicht immer das gleiche machen zu wollen”, etc. pp.: Die Musik törnt mich einfach nicht.

Und so bleibt, im Fall Kanye West, “Late Registration” bis heute das einzige Album von Kanye, das ich sehr geliebt habe, und immer noch regelmäßig auflege. Was Jay-Z betrifft, bin ich mit seiner Mucke sowieso nie richtig warm geworden, und “trauere” deswegen auch “den alten Zeiten” nicht hinterher.

Respekt für ihre “Skills”, wie der Rapfan sagen würde, hab ich aber trotzdem. Und wenn jemand ein Remix-Album zusammenschustert, das den ganzen Glitzer weg nimmt, und wieder ein bisschen mehr “einfach nur Rap” als “Next Level Shit” daraus macht, dann kann ich mir auch Jay-Z und Kanye nochmal reindübeln.

Den “Hauch Pop”, durch eine dazu gemischte Adele, hätte es nicht gebraucht. Aber vielleicht ist auch die Kombination aus allem das, was dieses Remix / MashUp-Album so schön rund macht.

Retrogott y Brous One - Mote con Huesillos

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Retrogott y Brous One - Mote con HuesillosWenn der Retrogott und Brous One sich zusammen tun, kommt immer was dopes dabei raus. So auch die “Mote con Huesillos” LP, die schon seit geraumer Zeit erhältlich ist.

Aus ebendieser LP hat es jetzt ein Track in’s Netz geschafft. Kleine Hörprobe für alle die noch nicht soweit sind, dass sie den Shit blind kaufen. Yüah!

Tracklisting

A1. primero sorbo (intro)
A2. el primero
A3. l’arte dei rumori
A4. on the run
A5. mote con huesillos
A6. fuckalldatshit
A7. almuerzo
B1. maldito micrófono
B2. benzin für zwei
B3. track 16
B4. desconéctate
B5. on & weón
B6. uno dos
B7. último sorbo (outro)

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