ratlin

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Ihr wisst, ich steh’ auf Reggae & Dancehall. Ihr wisst vielleicht auch dass ich auf Grime abfahr’ – Dizzee Rascal und so Sachen. Zwar bin ich lange kein Experte was Grime angeht, aber wenn dreckiger britischer Akzent über ‘nen ordentlichen Beat rotzt, ist das genau meine Scheisse.

Wenn dann jemand daher kommt der beides kombiniert, nämlich die Beats vom Dancehall, Samples aus Reggaesongs, und besagte Grime-mäßige Raps, ist das für mich das ultimative phänomenale, und ihr könnt euch sicher sein dass ich vor der Anlage abspacke wie so’n Geistesgestörter. Mavado featuring Grime? Count me in!

Ratlin – Messiah Remix

http://www.youtube.com/watch?v=xn1YavpH8fc]

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Ach Lutan. Du kannst auch machen was du willst, wenn dein Name drauf steht isses fett! Egal wie der Riddim heisst, egal wer da noch drauf voiced, Lutan gibt’s einem immer am härtesten und tiefsten. So auch bei “Don’t Mek Your Mada Bawl” auf dem Soul Emotion Riddim. If you have a heart, you’re gonna love this one!

http://www.youtube.com/watch?v=chnh32o4lX4]

Empfehlenswert auf dem Riddim sind u.a. auch Fantan Mojah (“Mama Hang On“) (unglaubliche Stimme), und Khago (“Gone Too Soon“) (damals geschrieben für Coppa Cat, der vor Richie Stephens Haus in Kingston erschossen wurde weil er sein Blackberry nicht rausrücken wollte). It’s a crazy world, that we’re living in.

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Auch hier nochmal eins von den positiven Beispielen für schöne Musikvideos. Nicht ganz so flashing wie I-Octanes L.O.V.E.Y.O.U., aber auch gut. Zumal der Heart & Soul Riddim immer noch zu meinen Favourites der letzten Monate gehört – auch wenn Busys Track (das Video dazu hatten wir hier schon) oder Million Stylez’ “Where’s My Wife” mich mehr in’s Herz flashen.

http://www.youtube.com/watch?v=sW_Ok8fOyu4]

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Schmusen am Soulbusen

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Ein Milky Ray und seine Freunde werden ihre wahre Freude daran haben. Mir hat’s jedenfalls den Tag gerettet. The sound so sweet, I’m melting away. Otis Redding, Aretha Franklin, The Temptations, The Four Tops, The Supremes, Al Green, Sam And Dave, Tammi Terrell, und ganz viele Sachen die ich noch nicht kannte. Ein Fest für die Seele, ein Paradies aus Brüsten. Danke, Frau Sense!

(Ihr müsst auf’s Bild klicken und Spotify haben damit die Schmuserei losgehen kann. Es handelt sich hier nicht um ein Tape zum Runterladen, sondern um eine Spotify-Playlist zum Streamen. Laut der heissgeliebten Frau Sense AKA BNDSLT wird die Playlist ab jetzt jeden Dienstag (#TittyTuesday!) erweitert – also abonniert sie am besten, dann habt ihr jede Woche neue Busen zum Schmusen. Und wenn’s für euch genau so gut war wie für mich, dann sagt ihr das ruhig, “DA FREUT DIE SICH!”)

Cover von mir, Foto von superbomba (unter CC-Lizenz)

Various Artists - We Remember Gregory Isaacs

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VP Records hat im August letzten Jahres die “We Remember Gregory Isaacs” Compilation rausgebracht, der ich damals keine nähere Beachtung geschenkt habe. War aber ein Fehler, wie sich gerade rausstellt. Denn eigentlich macht allein die Tracklist schon Lust da mal reinzuhören: Tarrus Riley, J Boog, Busy Signal, Jah Cure, Etana, Romain Virgo, Lukie D und Konsorten haben sich um Dean Fraser versammelt, um Gregory Isaacs “größte Hits”, und ein paar von den weniger bekannten zu singen.

Das klingt wie eine von den schlechten Ansagen aus irgendwelchen Lokalradios (“Die größten Hits der 80er, 90er, und das beste von Heute”), bringt es aber ganz gut auf den Punkt:

Saxophonist and producer Dean Fraser has assembled an all-star cast of singers and musicians to pay homage to an icon of reggae. ‘We remember Gregory Isaacs’ presents sixteen of the legendary vocalists most loved songs.

The life and music of Gregory Isaacs is celebrated by producer Dean Fraser and an international cast of vocalists on ‘We Remember Gregory Isaacs’. This collection of hits and lesser known Isaacs’ recordings includes a bonus disc of instrumental versions performed by producer and saxophonist Dean Fraser.

Zu Gyptians Interpretation von “My Number One” kam im Februar schon ein Video raus, das hier mal als Aufhänger dienen soll – auch wenn es lange nicht der stärkste Track des Albums ist.

Gyptian – My Number One

http://www.youtube.com/watch?v=wEoM5fDVqss]

Am besten gefallen mir – wie könnte es auch anders sein – J Boog (“Cool Down The Pace“), Busy Signal (“Hard Drugs“) und Tarrus Riley (“Front Door”). Aber auch der Rest kann sich wirklich hören lassen. Ein Album das man auflegen und durchlaufen lassen kann – gibt’s ja nicht mehr oft.

Tarrus Riley – Front Door

http://www.youtube.com/watch?v=4S5emFjcANM]

Und da Spotify jetzt auch in Deutschland am Start ist, habt ihr (Account vorausgesetzt) neuerdings sogar die Gelegenheit das komplette Album für lau durchzuhören: Various Artists – We Remember Gregory Isaacs - geil oder?

Tracklist

  1. Front Door – Tarrus Riley
  2. Top Ten – Hezron
  3. All I Have Is Love – Natel
  4. My Number One – Gyptian
  5. Mr. Brown – Jah Cure
  6. Cool Down The Pace – J Boog
  7. My Only Lover – Etana
  8. Love Is Overdue – D Major
  9. Soon Forward – Cherine Anderson
  10. Hard Drugs – Busy Signal
  11. Night Nurse – Romain Virgo
  12. Storm – Lukie D
  13. Stranger In Your Town – Chris Boomer
  14. Tune In – Alaine
  15. Red Rose For Gregory – Chevaughn
  16. The Border – Duane Stephenson

Kaufen könnt ihr’s dann natürlich trotzdem noch – Links siehe unten. Die schönsten Songs gibt’s dann ab morgen auch auf Hawaii.FM.

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Ihr wisst ja sicher mittlerweile dass ich eine ordentliche “weakness for sweetness” habe, und den softern Lovers Kram 24/7 zocken könnte. Insofern selbstverständlich dass, wenn meistgespielte Songs ein Video spendiert bekommen, ein Eintrag dazu nicht fehlen darf.

Besonders wenn nach meinem kleinen Rant über billig produzierte (oder teuer produzierte und im Endeffekt lahme) Videos zur Abwechslung mal wieder so was schönes auf einen wartet. So wünsch ich mir das, so will ich das haben, so macht supporten Spaß.

Drück den Play-Button ganz zärtlich, und den Replay-Button auch nochmal. Und dann mach ‘ne Schleife drum und schenk’s weiter!

http://www.youtube.com/watch?v=ZXucLQDzfhY]

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helge-lanz

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Wird bestimmt albern! SACKDOO!

http://www.youtube.com/watch?v=Ex3Akv4qngs height=25]

Kabarettist Helge Schneider

Auch seine Karriere verlief anders als geplant – Helge Schneider. Die Schule brach er ab, um eine Ausbildung als Bauzeichner zu absolvieren. Ein Jahr später besteht er die Sonderbegabtenprüfung am Duisburger Musikkonservatorium und heute ist Schneider einer der beliebtesten deutschen Entertainer und Kabarettisten. Über sich selbst sagte der 56-Jährige kürzlich: “Ich bin eigentlich ein Zufallsgenerator. Ich mache irgendwas, bei dem ich selber nachher so ein Aha-Erlebnis habe, wenn einer mich darüber aufklärt, was ich eigentlich aussagen wollte.” Aktuell ist Helge Schneider mit seiner Konzertreise “Rettung naht – Superhelgi auf Tournee” in ganz Deutschland unterwegs.

Bei “Markus Lanz” spricht Schneider über seine frühe Ablehnung gegenüber der Schule, sagt, warum man Witze über Adolf Hitler machen darf, äußert sich zu den politischen Themen der Woche und verrät, warum er glaubt, dass unsere Welt nicht mehr zu retten ist.

Und ja, einen Live-Stream gibt’s auch ;)

Root Block Sound - Cyan Cool Down

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Mixtapes mit dahin geschissenem Cover sind meist den Download nicht wert, hat mich die Erfahrung gelehrt. Wenn man ‘nen schönen Mix macht sollte man sich auch die Mühe machen ihn nett einzupacken bevor man ihn verschenkt – oder jemanden fragen der sich damit auskennt.

Der “Cyan Cool Down” Reggae Mix von Root Block Sound aus Biel in der Schweiz hat mich gecatcht, als ich auf der Suche nach neuem Stoff mal wieder auf einer von den gängigen Reggae-Tape-Seiten unterwegs war – anfangs erstmal “nur” wegen der schönen Verpackung (achte die Typo!), nach dem ersten Anspielen aufgrund der Tatsache dass die direkt mit einem meiner momentanen Lieblingstunes (I-Octane – L.O.V.E. Y.O.U.) einsteigen, dann weil sie den Kingston 13 Riddim mit drin hatten, und J Boog mich ja immer catcht (“in meinem Sarg muss sehr viel Platz für sehr viel Reggae sein, tu mir viel J Boog und Lutan Fyah rein“)…

… und dann, ja dann kam Dub Inc. mit “Singy Singy” Tarrus Riley auf dem übertrieben guten “No Doubt Riddim” rein, und von da an hatte der Mix eh gewonnen. Pressure noch reingedrückt, Busy Signal hat mir den Rest gegeben, und so waren auch der übertrieben gute Kush Morning Riddim (luv dat shit!), Loyal Flames’ “Mr.Death”, und der Think Twice Riddim “nur” die Tüpfelchen auf dem I.

Einzig die “Reggae goes Country” Exkursionen törnen mich nicht wirklich (auch wenn Busy Signal sogar hier überzeugt). Aber das lässt sich verschmerzen. Wenn man einen Mix viermal nacheinander durchhören kann, und er einem danach immer noch nicht auf den Sack geht, muss man den einfach weiterempfehlen.

Richtig (!) gutes Teil, das man unbedingt mal auschecken sollte. Bigup in die Schweiz!

Direktlink

Für den Fall dass euch “Cyan Cool Down” erst richtig heiss gemacht hat, findet ihr auf dem Soundcloud-Profil von Root Block Sound weitere Mixe. Checkichecki!