Flo Mega - Lamm Vindaloo

Flo Mega haut im Kölner Haus der Wunder einen gegen Rassisten raus. „Lamm Vindaloo“ heisst das Ding, und darf als Willkommensgruß an alle Flüchtlinge verstanden werden.

Wie schon bei seiner Nummer auf dem Sleng Teng Riddim wundert man sich nicht nur über den kurzerhand als Mic mißbrauchten Kopfhörer, sondern auch über Flo Megas derbe Qualitäten an ebendiesem.

Wer hätte gedacht dass der Mann, der sonst für gefühlvollen deutschen Soul, Funk, und gerne auch mal Pop steht, so hart im Dancehall verankert zu sein scheint? Und warum macht der das eigentlich nicht öfter?

Den Track jedenfalls hat er auf Soundcloud zum Download bereit gestellt. Und weil das Ding kostenlos daherkommt, wünscht er sich als Gegenleistung eine Spende für „Pro Asyl“:

„Lamm Vindaloo“ ist mein Beitrag zum aktuellen Flüchtlingsthema. Ich hau das Ding gratis raus. Dafür freue ich mich, wenn ihr ein paar Euro übrig habt, wir die Kohle zusammen schmeißen und an Pro Asyl spenden.

Schickt einfach einen Betrag via Pay Pal (spende@flomega.de) mit dem Betreff: „Flo Mega Pro Asyl“. Die Aktion läuft bis zum 04.09.2015. Ich werde dann die Kasse auffüllen und via Facebook den Wasserstand durchgeben. Wer kein Pay Pal Konto hat, darf gerne direkt spenden – an Pro Asyl oder eine Initiative eures Vertrauens.

https://soundcloud.com/flomegacloud/flo-mega-lamm-vindaloo-demo-free-dl

Direktlink / via House of Reggae

Lutan Fyah - No weapon

Und wenn du gerade dachtest, „der Lutan, der hat ja auch lange keinen Banger mehr gebracht“, und nichts böses ahnend auf Play klickst, kommt er genau mit einem solchen um die Ecke.

DAS is genau der Grund warum der Mann zu meinen Lieblingsartists gehört. Man muss nämlich keine Texte über Rum & Red Bull, Klamotten, Clarks, oder Ärsche schreiben, um im Club zu landen. Man kann auch einfach reale Scheisse droppen, und so viel Upliftment in einen Track packen, dass man ihn gar nicht laut genug aufdrehen kann.

Kill them with kindness, Lutan. Monsterbrett!

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Popcaan

Gerade weil Popcaan ja sonst nur Party-Tracks macht, ging mir diese Nummer auf dem Devotion Riddim voll gut rein – hatte ich ja hier schon erwähnt. Gibt’s jetzt auch als Acoustic-Version. Kommt genau so gut. Mixtape-Outro-Material. Schade dass er nicht öfter solche Dinger bringt.

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