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Für gewöhnlich hör ich ja echt selten Technosets zu Hause. Im Club is‘ geil, aber in den eigenen vier Wänden schallt dann doch eher Beatmucke, Hip-Hop, Jazz oder Reggae aus den Boxen.

Was aber der Kollege Pä Dde von den Firlefanzis zum Sommerende rausgehauen hat, lässt mich echt frohlocken! Gerade in den letzten Tagen läuft das Ding sowohl im Auto als auch zu Hause rauf und runter. „Monday mood at the end of summer love III“. Ziemlich traurig, aber Balsam für die Seele! Gerade weil’s eher entspannt daher kommt, ist das genau der richtige Sound für zu Hause. Trotzdem drückt’s ein bisschen von unten rechts, und bringt die Säfte schonmal in Wallung.

Ich ziehe den Hut, und geb’s hiermit weiter. Spendiert dem Ding mal die Standboxen im Wohnzimmer. Laptop-Boxen oder iPhone-Kopfhörer gehören in die Schublade „Perlen vor die Säue“.

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paedde

Gizzle

Hallo Lieblingsblog. Ich bin’s, der aloha.

Ich hab mich hier ’ne Weile nicht blicken lassen – aus verschiedenen Gründen.

Zum einen, weil das Feeling weg war. Ich hatte keine Lust mehr stundenlang irgendwelchen Kram zu suchen und zu kommentieren, der es wert ist dass man ihn teilt. Wollte mich nicht unter Druck setzen, jede Woche x Beiträge posten zu müssen, damit mir die Leser nicht abhauen. Muss aber deswegen auch nicht gleich das ganze Blog einstampfen. Mein Mitteilungs Musikteilungsbedürfnis hat sich einfach in den Herbsturlaub verabschiedet. Das passiert glaub ich jedem mal, der gerne schreibt.

Dazu kommt, dass wir zu neunt die Partyreihe „Tanz & Firlefanz“ ins Leben gerufen haben. Wir haben in Köln drei dicke und ein paar kleinere Parties auf die Beine gestellt. Wir haben DJs aus Berlin einfliegen lassen, Hotels gebucht, Flyer und Plakate gedruckt, uns einmal die Woche zum Meeting getroffen, und alles in allem einfach viel Arbeit, Zeit und auch Geld investiert, um Partys mal so durchzuziehen, wie wir uns das wünschen würden.

Das hat enorm viel Spaß gemacht, uns alle neun extrem bereichert, und mir persönlich so viel gegeben, dass mir das bloggen überhaupt nicht gefehlt hat.

Außerdem, und deswegen schreibe ich jetzt diese Zeilen, gab es da ein Mädchen das ich im letzten halben Jahr besser kennen und vor allem lieben gelernt habe. Alle Zeit und Aufmerksamkeit, die nach Freunden und T&F noch übrig war, habe ich ihr geschenkt. Und wenn es nicht so wäre wie es ist, würden wir jetzt zusammen am Strand liegen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Aber “ehrliche Gefühle sind stärker als ein Teil zu nehmen”. Und nur weil es echt ist, muss es noch lange nicht einfach sein. Daraus entstand diese, als Mixtape verpackte Playlist der letzten vier Wochen emotionaler Achterbahnfahrt. Eine Kopie läuft nun schon länger im aloha Basement, eine schlummert auf einem Walkman an einem Strand in Thailand, und eine steht nun auf hearthis.at als Stream & Download für jede/n bereit, der / die sie gebrauchen kann.

Vielleicht nicht unbedingt das, was der Durchschnittsotto an Weihnachten hören will. Aber auf jeden Fall das, was mich so durch die Tage bringt. “Heftig bis deftig, zart bis hart, deutsch oder englisch”, wie Johannes schreibt. Und damit bringt er nicht nur den Mix, sondern auch den Grund für den Mix besser auf den Punkt, als er vielleicht ahnt.

Aber bevor ich allzu sehr in Befindlichkeiten abdrifte, lassen wir lieber die Musik sprechen:

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Tracklist

  1. Intro (What’s Love)
  2. D’Angelo & The Vanguard – Really Love
  3. Skit (Big Bites)
  4. Döll – Was mir auffällt
  5. Lakmann – Tabbis Song
  6. MistahNice – Psychiater (feat. Lakmann One)
  7. Skit (Addiction)
  8. Döll – Weit entfernt
  9. Tice – Bis auf den Grund (feat. Lakmann)
  10. Lakmann Freestyle
  11. Verrückte Hunde – Lass sie gehen
  12. Skit (Champagner auf’s Haus)
  13. Coco Reynolds – Track 01 (Dufsen RMX)
  14. Juju Rogers – Monkey
  15. Skit (Temple)
  16. All The Luck In The World – Low Beams
  17. All The Luck In The World – Conquer
  18. Skit (Surrender)
  19. The Broken Circle Breakdown Bluegrass Band – The Boy Who Wouldn’t Hoe Corn

Die große Liebe ist der Mensch,
der dir am wenigsten auf die Nerven geht.

http://www.vice.com/de/read/grosse-liebe-920

Drive In

Ein kleiner Beatmix von Mels, dem Dude der u.a. auch das nächste „Veedel Kaztro + Mels“ Album „Fenster zur Strasse“ produziert hat. (Release 9/11/2015)

„Drive In“ heisst das Gerät, und rudert schön gemütlich vor sich hin. Kopfnick-Workout auf drei. 1, 2, …

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Klangsucht-002

Kaum einen Tag von der Fusion zurück, hab ich heute im Schweiße meines Angesichts noch schnell den Juli Mix für Klangsucht fertig gemacht. Passend zum Wetter gibt’s ein bisschen Reggae und Dub auf die Ohren.

Zünden sie dazu die Lunten an und legen sie sich in den Park, den Garten, das Bett oder die Badewanne. Je nachdem. Enjoy.

http://soundcloud.com/klangsuechte/akt-002-alohastone

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Disco Ball

Komisch, wie einem manchmal das Universum in die Karten spielt. Am Dienstag erst war ich bei den sympathischen Über-DJs „Fritz & Figge“ zu Gast, und bekam neben Rotwein und Sportzigaretten auch ein Privat-Set kredenzt. Mit nach Hause genommen hab ich einen musikalischen Tip, der mir seitdem jeden Morgen als Aufsteh-Tune hervorragende Dienste leistet: Robosonic & Adana Twins – La Fique (passt ja!).

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Das Internet verriet mir daraufhin, dass man sowas wohl „Nudisco“ nennt. Drei Tage später flutscht dann dieses Ding in meinen Soundcloud-Stream, und bittet um Weiterleitung.

Gesagt getan. Richtig frischer Mix, der die Säfte in Wallung bringt. Denn auf Techno tanzen stampfen macht zwar Spaß, mit (Nu)disco und Funk dürfen die Füße aber richtig fliegen. Und das macht halt nochmal unnormal viel mehr Spaß. Vorausgesetzt natürlich man hat auch in alle Richtungen wenigstens zwei Meter Platz zum abgehn. Also ab dafür!

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Sunday

Hier was passendes für den Lazy Sunday: ein Instrumental Mixtape das die Resident DJs des Chocolate Sundays aus Miami zusammengestellt haben. Die Beschreibung unten spricht eigentlich für sich: abspielen, Füße hoch legen, den Sonntag feiern.

http://soundcloud.com/chocolatesundays/bangin-like-a-dilla-instrumental-mix

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Just in time for the first annual Dilla Weekend Miami we bring you „Banging Like A Dilla Instrumental.“ This „Insrumental“ mixtape is a selection of beats put together by Miami’s own (Chocolate Sundays resident Dj’s) @Dj-Manuvers, @DjSharpsound and @LouieArson. Enjoy this hour of your favorite producer’s favorite producer, the one and only J Dilla aka Jay Dee.

Manuvers
twitter.com/mrmanuvers
instagram.com/mrmanuvers

Sharpsound
twitter.com/djsharpsound
instagram.com/djsharpsound

Louie Arson
twitter.com/louiearson
instagram.com/louiearson

Red Chesterfield

Dieser Tito Wun tut es schon wieder: der dritte Teil der Ava Mix Series gehört wieder dem König der Funkyness! Die standesgemäße Fortsetzung des ersten Teils kommt gewohnt tanzbar daher, und schwimmt irgendwo zwischen Tanzfläche, Couch, und Minibar.

Also holt den Hendrick’s raus, macht die Eiswürfel klar, stellt das Tonic Water kalt, und flitzt nochmal schnell in den Supermarkt für ’ne Salatgurke. Den hier konsumiert man vorzugsweise in gemütlicher Gesellschaft, und mit einem alkoholischen Appetizer in der Hand.

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Falls die Runde größer wird und länger dauert, darf man den ersten Teil natürlich noch hinterschieben, und sich auch an Am Kinems Beitrag für die Ava Mix Series ergötzen. Dürfte funky werden.

Villanova

Hier was frisches aus Frankreich: Adrien & Marc-Antoine AKA Villanova (Facebook / Soundcloud) mit ihrem „Roomba Rose Mix“. Elektronisch, nicht zu hart, und macht dir trotzdem Hummeln im Arsch.

http://soundcloud.com/parislanuitfr/villanova-x-paris-la-nuit-roomba-rose-mix

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Le duo français @villanova-official vient de sortir son EP „Roomba Rose“ sur @my-favorite-robot-records. Ils seront tous les 2 mois en résidence au #Badaboum à Paris à partir du 20 février.

Tracklisting

  1. Jay Haze and Jordy Lockruf – Mulatar House (Soul Clap US)
  2. HearThuG – Büms (Sincopat)
  3. Mutism – Echo Cave feat Giorgia Angiuli (Faceless Records)
  4. Andre Salmon – Noob 1 (Unreleased)
  5. Motorbass – Off (Pias)
  6. Art Department – The Hunt feat BLUD (No.19 Music)
  7. Pastaboys – Deep Musique feat Osunlade (Rebirth)
  8. Villanova – Roomba Rose (My Favorite Robot Records)
  9. Adi Shabat & Eyal Cohen – Much Too Much (Motek Music)
  10. Nhar – In Spaces Between Part 1 (My Favorite Robot Records)
  11. Agoria – Helice (Hotflush)

Hübsch anzusehen auch, die Jungs. Mit Frauen läuft bei denen, könnte ich mir denken.