Gestern hab ich ein Experiment in Sachen Rap-Horizont-Erweiterung gestartet, und versucht das neue Album von Kollegah durchzuhören. Seine Technik muss man ihm ja zu gute halten, und das JUICE-Interview hat mich neugierig gemacht. Intelligent ist der Mann ja, auch wenn seine Mischung aus Bodybuilder, Dealer, Bling-Bling, Sonnenbank und Models checken so gar nicht meins ist.

Dank Skip-Funktion fand’ ich auch tatsächlich zwei Tracks die mich zum lachen gebracht haben. Und zum Ende des Albums hin sogar zwei drei Songs die, wenn sie Gesellschaft von einem dutzend mehr ähnlicher Texte bekämen, ein gutes Album ausmachen könnten. Aber so wie es sich im Schlitz meines Autoradios drehte kam ich zu dem Ergebnis dass meine Vorurteile keine unbegründeten Vorurteile waren, sondern eine Art Abwehrreaktion des guten Geschmacks: “Zieh dir sowas erst gar nicht rein, du wirst es sowieso nicht mögen.”

Ich fand das ganze bestätigt, als ich – wieder zu Hause angekommen – bei Facebook vorbeisurfte. Brous One verbreitete seine neueste Kreation über seine Pinnwand. Er am Beat, der Retrogott am Mikrofon, und Hulk Hodn an den Scratchtables. Keine fünf Sekunden und die “Bossaura” verblasste, und machte der Freshness wieder Platz.

Lieber als gespielte Härte und glorifiziertes verprassen von Geld für Oberflächlichkeiten sind mir dann eben doch Liebe zur Musik und Aufrichtigkeit. Tracks müssen gemacht werden weil sie gefühlt werden, nicht weil sie gekauft werden. Wenn man sich in seiner Freizeit das reinzieht was man liebt, kann bei der “Verwertung” nur das rauskommen kann wofür man steht. Weil es einfach nicht anders geht. Straight from the heart!

Was du hörst ist Musik von Musikliebhabern, von Plattenhörern
Mit Schallplattenspielern und Kopfhörern.

Retrogott & Brous One – Di ay ti sí

http://www.youtube.com/watch?v=rYzvr6WQ-J4 height=25]

Der Track ist Bestandteil einer kleinen, vier Track starken EP, die auf entbs erschienen, und bei Groove Attack erworben werden kann. Anbei das Snippet:

Snippet

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Tracklisting

  1. di ay ti si
  2. pesadilla
  3. cambio feat. martinez
  4. interludio
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