J. Vibes - Late Night Soul
Die Zeiten ändern sich.

Dieser Beitrag scheint älter als 3 Jahre zu sein – eine lange Zeit im Internet. Der Inhalt ist vielleicht veraltet. Mixtapes die nicht mehr online sind laden wir gerne nochmal neu hoch. Kommentar genügt. 😉

Der dänische Produzent Jack Tran AKA J. Vibes macht Beatmucke, die so auch von Suff Daddy kommen könnte. Mit viel Geklimper, jaulenden Moog-Sounds, jazzigen Samples, und immer einem Auge auf dem Hip-Hop.

J. Vibes – Flavours of Nature

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J. Vibes – Passion

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Seine Debüt-EP “Late Night Soul” steht seit einer knappen Woche auf Bandcamp als “Name Your Price” Album zum Download bereit, und wartet darauf gehört zu werden. Wie bei allen guten Beat Tapes sieht sich die Scheibe nicht nur als musikalisches Bett, das darauf wartet berappt zu werden, sondern funktioniert auch wunderbar losgelöst von irgendwelchen Texten, die einem im schlimmsten Fall den ganzen Vibe versauen.

Dabei muss sich der Konsum natürlich nicht ausschließlich auf die späten Abendstunden beschränken. Wer sowas gut findet, möchte das am liebsten von morgens bis abends hören. Montags bis Sonntags. Und Sonntags direkt zweimal.

Late Night Soul sees the young Danish producer blend classic Hip Hop production with a forward thinking aesthetic. Soulful sample chops and tight snares are interspersed with layers of synth and reverb covered vocals. Tracks collapse in on themselves and re-emerge with new arrangements and melodies. More than just a ‘beat tape’ for emcees to rap over, this is the soundtrack for your late night excursions.

J. Vibes – Late Night Soul

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Von Track Nummer drei solltet ihr euch nicht abschrecken lassen. Der ist nämlich auch mir ein bisschen durcheinander. Alles andere aber ist den Download mehr als wert. Eine Scheibe, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Wer knapp bei Kasse ist, kann das Ding ja umsonst runterladen. Und wer dafür was geben möchte, kann sich sicher sein, dass er damit einen Beatproduzenten glücklich macht, von dem wir gerne noch mehr hören möchten.

Seine Soundcloud-Seite bietet noch mehr Stoff zum Nachhören. Unter anderem den “NinTenDoSwng”, der mich insofern nochmal besonders zum schmunzeln brachte, als dass ich mich erinnern kann dass Suff Daddy in einem Interview mal erwähnte, wie hart er den Soundtrack von (ich glaube es war) Joshi’s Island abfeiert, und zu Hause pumpt.

600 Kilometer voneinander entfernt, und trotzdem Brüder im Geiste. Witzig.

J. Vibes – NinTenDoSwng

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#littleknownfact: Für das Cover der “Late Night Soul” zeichnet sich Mecca:83 verantwortlich. Der ja auch schon einiges an überguten Beat Tapes in den digitalen Äther und auf unsere favorisierten Wiedergabegeräte geschossen hat. Kölsche Klüngel, die international edition. Oder auch einfach nur ein weiterer Beweis, dass man sich irgendwann findet, wenn man dieselbe Musik feiert.

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